2010-12-23

Frohes Fest!

In der letzten Zeit ist es ruhig um mich geworden. Die letzten Wochen vergingen einfach zu schnell für mich. Es ist eine Menge passiert und nicht nur einmal habe ich daran gedacht, Euch an dem einen oder anderen Gedanken teilhaben zu lassen. Für 2011 ist es einer meiner Vorsätze hier wieder aktiver zu werden und bis dahin wünsche ich Euch ein frohes Weihnachtsfest mit vielen tollen Geschenken und einer schönen Zeit mit lieben Menschen.

2010-10-01

Baucheinziehen überflüssig!

Luft anhalten, Bauch einziehen und ein großer Schritt. Dabei möglichst “normal” schauen.

Eine Gebrauchsanleitung die sich viele Flugreisende für die Detektoren der Sicherheitsschleuse zurechtgelegt haben. Haben sie es ohne Piepen durch den grauen Bogen geschafft quittieren sie es mit herzhaftem Ausatmen und einem Lächeln in dem eine Portion Stolz mitschwingt.

Es ist schön zu beobachten wie die einzelnen Personen dieses Schema umsetzen. Die Wartezeit, bis einem das Förderband die eigene Tasche wieder in die Hände treibt, wird dadurch gefühlt sehr viel kürzer.

Ist man häufiger am Flughafen erkennt man schnell, dass immer die gleichen Typen auftauchen. Der Coole, die Lady, die Ängstliche, der Gestresste und der Typ dem pauschal Alles egal ist.

Egal welcher Typ - Eines haben Sie gemeinsam - Baucheinziehen!

Wie sich wohl das generelle Schema verändert wenn sie durch den Körperscanner laufen? Baucheinziehen wird plötzlich überflüssig.

Seit Montag, 27.10.10 sind die Geräte am Flughafen in Hamburg im Testbetrieb.

Noch bleibt es jedem selbst überlassen sich “scannen” zu lassen. In der Umgangssprache hat sich der Begriff Nacktscanner eingeschlichen. Mit ein Grund warum sich eine Menge Menschen darüber öffentlich aufregen. Zugegeben nicht jeder von uns will sich jedem nackt zeigen.

Aber schaut man sich das Ergebnis des Scanners an, wird schnell klar, dass diese Gefahr nicht besteht. Das gelieferte Bild ist ungefähr so spannend als wenn man Mickey Mouse nackt zeigen würde.


2010-09-30

sommerlochfüllung deluxe

Ob sie wohl an einem kalten Frühlingsabend zuhause vor dem Kamin saßen und sich überlegten, wie sie das Sommerloch der deutschen Presse füllen könnten. Diese Vorstellung zwingt sich förmlich auf wenn man bedenkt, welche große Show die Beiden abgezogen haben. Von riesiger Enttäuschung und großem Betrug war die Rede - kurz gesagt, das Drama und Geheule war groß.

Aber wirklich dankbar können wir den Beiden für diese aufopfernde Tat nicht sein. Der Beigeschmack ist einfach zu bitter und irgendwie fühlt man sich auch etwas veralbert. Gerade in dieser Woche geistern Bilder durch die Presse, welches das Paar wieder glücklich vereint auf der Mailänder Modewoche zeigt. Nach einem Blitzkrieg jetzt also die Blitzversöhnung. Bleibt abzuwarten wann wir es mit einer Blitzscheidung zu tun bekommen.

Denn irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass wir auch davon nicht verschont bleiben würden.

Ach ja ... die Rede ist von: Lothar und Liliana Matthäus!

2010-09-20

Drei, Zwei, Eins - Oktoberfest!

Seit gestern kommen die Münchner in den Genuss ihrer fünften Jahreszeit. Das Oktoberfest ist in vollem Gange und für die nächsten zwei Wochen herrscht Ausnahmezustand in München. Überall sieht man Menschen in Tracht durch die Straßen ziehen mit einem Ziel - die Theresienwiese. Nicht selten findet man derzeit ab 15.00 Uhr in den Büros eine Notbesetzung vor, welche die Stellung hält während die Kollegen den reservierten Wiesn-Tisch nutzen.

Gestern war mein persönlicher Wiesn-Auftakt und der war - wie es sich gehört - richtig lustig aber auch lehrreich.

1. Im Augustiner-Zelt gibt es nur normales Bier. Die pegelfreundlichere Variante (Radler) sucht man hier vergeblich.
2. Der grüne Zelthimmel im Augustiner-Zelt ist gut für den Teint einer jeden Wiesnbesucherin! (wurde mir erklärt)
3. Im angetrunkenen Zustand ist das Spiegelkabinett doppelt so lustig.

2010-09-16

ein kuß, ein produkt

Ein Kuß zählt zweifelsfrei zu den schönsten Dingen die es gibt.

Das hat nun auch die Werbung erkannt. Wer derzeit zur Abwechslung mal nicht im Werbeblock umschaltet stellt schnell fest, dass dort eine Menge geküsst wird. "Cola küßt Orange" über "Milch küßt Schokolade" bis hin zum Kuß in der klassischen Form als Werbung für einen Duft.

Es bleibt abzuwarten, welche Unternehmen uns demnächst ihre Produkte küssend näherbringen.

2010-09-14

mal wieder bewegung als lösung?

Mit der Müdigkeit schlage ich mich noch immer rum. Mittlerweile kommt noch chronische Unlust dazu. Eine ungesunde Mischung, die den Alltag nicht unbedingt leichter macht. Vielleicht ist es ja einfach nur Bewegung die mich aus diesem Kreislauf wieder rausholt. In der Vergangenheit hat es ja bereits einige Male ganz gut gewirkt.

Angenehmer Nebeneffekt wäre, dass ich wieder vollen Zugriff auf meinen Kleiderschrank bekäme. Derzeit ist das Nutzungsrecht doch etwas eingschränkt. Während der letzten Wochen habe ich wohl ein paar Mal zu oft gedacht, mir mit einem "gutem Essen" was Gutes tun zu müssen.

Aber wer will schon jammern - ich nicht. Insofern werde ich einfach die Zähne zusammenbeißen und mich ins Sportstudio quälen. Es heißt ja nur die ersten Tage muss man sich quälen, dann treibt einen der Erfolg. Was genau versteht man wohl unter "erste Tage"?

2010-09-12

fremdschämen in reinkultur

Pünktlich zum Start in den Herbst ist Vera Int-Veen wieder da. Auch in der mittlerweile vierten Staffel von "Schwiegertochter gesucht" ist sie unterwegs um im Auftrag verzweifelter Eltern eine passende Frau für den Sohn zu finden. Obwohl ... die Suche lief ja bereits im Vorfeld und dass, was wir jeden Sonntag um 19.05 Uhr bei RTL sehen ist eigentlich schon der Recall (um mal in der Castingsprache zu bleiben).

Woche für Woche können wir nun Zeuge werden, wie zum Beispiel Peer seiner Auserwählten Avancen macht. Kratzbildfan Peer hat nicht gerade eine Überportion Selbstbewußtsein abbekommen, mag Bollywoodfilme und seine Erfahrung mit Frauen beschränkt sich lediglich auf seine Phantasie. Wäre Alles nur halb so ungewöhnlich, wäre Peer 16 Jahre alt. Dann wäre das Format aber auch nur halb so lustig. Peer ist bereits 30!

Was aber macht diese Sendung so erfolgreich? Peer und seine Kollegen sind zum großen Teil ein unbeschriebenes Blatt wenn es um das andere Geschlecht geht. Und damit es wirklich funktioniert, castet man die Kandidaten auch gerne nach Aussehen - Kriterium: Alles nur nicht hübsch!

Und mal ehrlich, ich glaube die wenigsten Zuschauer schauen dieses Format weil sie auf ein glückliches Ende warten -Narumol war da sicherlich die Ausnahme. Die meisten sitzen doch davor weil es einfach lustig ist zu sehen, wie sich die Kandidaten langsam näher kommen. Normal läuft es hier selten ab! Aber "normal" wäre ja auch langweilig. Fremdschämen ist das Motto einer fast jeden Folge.

Sicherlich könnte man diskutieren ob es moralisch vertretbar ist wie Peer zur Lachnummer der Nation wird. Auf der anderen Seite muss man aber auch ganz offen sagen. Das Format läuft mittlerweile in der 4. Staffel und in dieser Zeit sollte wirklich jeder mitbekommen haben um was es darin geht und vor allem wie es produziert ist.

2010-09-11

schlafen, einfach nur schlafen

Komische Zeit ist das im Moment. Abgesehen davon, dass es eine Ewigkeit dauert bis ich morgens überhaupt die Augen aufmachen kann bin ich nach 5 Minuten bereits wieder müde und könnte auf der Stelle einschlafen.

Selbst ein leckeres Frühstück ändert daran nichts - egal ob gesund oder einfach nur süß und ungesund. Ob das wohl die Jahreszeit ist? Aber dann frage ich mich ganz ehrlich wie das noch weitergehen soll. Immerhin stehen wir ja erst am Anfang der dunklen Jahreszeit.

Vorschläge Eurerseits sind mir herzlich willkommen ...


2010-09-03

von sprechenden kühlschränken, mitdenkenden mikrowellen und ultraflachen fernsehern

Bei einem Besuch der Gamescom im August stellte ich schmerzhaft fest, dass auch ich älter werde. Das Gamervolk hatte mit mir ungefähr soviel gemeinsam wie ein Japaner mit der Größe eines Schweden.

Heute ist das etwas anders. Auf der IFA 2010 in Berlin bin ich schon eher unter Menschen die einige Gemeinsamkeiten mit mir teilen. Wenn ich einige sage, meine ich die Begeisterung für neue Technik die den Alltag noch angenehmer macht. Wenn die technischen Neuerungen dann noch stylish verpackt sind bin ich hin und weg.

Bei einem Rundgang durch die Hallen entsteht fast ein wenig der Eindruck als wäre Alles möglich. Redende Kühlschränke, mitdenkende Mikrowellen und ultraflache Fernsehgeräte. Auf so manchem Stand fühlt man sich auch ein wenig an einen Science Fiction-Film erinnert.

Ein Besuch auf der IFA ist empfehlenswert für jeden, der sich dafür interessiert was in absehbarer Zeit den Alltag noch etwas bunter, einfacher oder lauter machen könnte.

wird plundergebäck der neue döner?

Noch vor wenigen Jahren konnte man den Eindruck bekommen, in jeder türkischen Familie gibt es mindestens ein Mitglied dass einen Döner-Laden betreibt. An fast jeder Ecke konnte man an das Spießfleisch im Brötchen kommen. Wie es scheint, schreckt der Wandel der Zeit auch vor dieser "Familientradition" nicht zurück.

Fährt man die Tage durch die Stadt kann man eine interessante Entwicklung verfolgen. Die Dönderbuden werden von SB-Bäckereien abgelöst. Wie seinerzeit die "Spießbrater" schießen nun die "Gebäcktempel" wie Pilze aus dem Boden. Da liegt doch eine Frage auf der Hand:

"Wird Plundergebäck zum neuen Döner?"

2010-09-02

"ich bin dann mal offline"

Keine Frage, unsere Welt hat sich verändert. Iphones, Netbooks und Facebook werden unseren Alltag auch weiterhin von Tag zu Tag anders werden lassen. Wie war das eigentlich damals als man nicht jederzeit und überall ins Internet gehen konnte und es nicht für Alles ein App gab?

Diese Frage hat sich Christoph Koch auch gestellt. In seinem Buch "ich bin dann mal offline" berichtet er über seine Erfahrungen während des Experiments. Interessanterweise hat genau zur selben Zeit sein Kollege Alex Rühle seine Erkenntnis aus einem ähnlichen Selbstversuch in einem Buch veröffentlicht - "Mein halbes Jahr offline".

Ich habe mich für das Buch von Christoph Koch entschieden. Auch weil mich die Aufmachung, sowie der Klappentext ein wenig an Tommy Jaud denken lässt. Einen etwas humorvollen Rückblick auf einen selbstauferlegten Verzicht erwarte ich mir. Leider werden diese Erwartungen nur zum Teil erfüllt.

Zwischendurch gibt es genau diese erwarteten Momente. Nämlich immer dann wenn Christoph Koch versucht Dinge aus der virtuellen in die reale Welt zu adaptieren. So wird zum Beispiel aus dem Facebook-Stupser ein realer Stupser. Leider gibt es diese Geschichten eben nur zwischendurch. Die meiste Zeit des Buches ist Christoph Koch damit beschäftigt, seine Erlebnisse durch Expertengespräche zu untermauern. Zweifelsfrei nicht uninteressant aber eben nicht das, was der Klappentext erwarten lässt.

Zusammenfassend kann man sagen: Ein durchaus interessantes Buch. Aber etwas mehr Erlebnisse und etwas weniger Expertengespräche hätten es schlichtweg nachvollziehbarer und auch etwas unterhaltsamer gemacht.

2010-08-30

nothing´s gonna stop her now!

Derzeit ist wohl kaum ein vorbeikommen an der Powerblondine. Ursprünglich war sie Eine von vielen die ihr Glück in der großen weiten Welt außerhalb Deutschland versuchen wollte. Vox hat ihr ein Kamerateam zur Seite gestellt und mit "goodbye deutschland" eine passende Plattform geboten. Schnell war wohl klar, dass man hier jemanden gefunden hat, die neben Potential auch die Lust hat, daraus etwas zu machen.

Vom ursprünglichen Gedanken Playmate zu werden ist sie mittlerweile abgekommen. Zuerst stand die Cafe-Eröffnung auf Mallorca und aktuell die Gesangskarriere im Fokus. Ihre Coverversion von "nothing´s gonna stop me now" präsentierte sie am Samstag dem The Dome-Publikum in einer ausverkauften TUI-Arena in Hannover. Das aber erst, nachdem sie sich auf dem roten Teppich als Außenreporterin tapfer geschlagen hat.

Am Sonntag Abend konnte man dann bei VOX dabei sein, wie Daniela Katzenberger das indirekte Blondinenduell mit Ramona Drews im perfekten Promidinner für sich entschied.

Menschen die mit ihr zusammenarbeiten sind von ihrer unkomplizierten und menschlichen Art total fasziniert. Sie ist eben ganz wie sie ist - Daniela Katzenberger.

Nicht nur einmal wurde in den vergangenen Wochen die Parallele zu Verona Pooth gezogen. Seinerzeit als Dummchen bekannt geworden hat sie sich mittlerweile zur etablierten Moderatorin und knallharten Gechäftsfrau entwickelt, die weiß wie man einen ungestützten Bekanntheitsgrad von 95% gewinnbringend einsetzt. Ohne Verona Pooth wäre die deutsche Medienlandschaft sicherlich ein ganzes Stück dunkler.

Zweifelsfrei gibt es Parallelen zwischen den beiden Frauen - 11880 lässt grüßen. Es bleibt jedoch abzuwarten ob Daniela Katzenberger sich auf Dauer ebenso behaupten und vor allem verändern wird wie es Verona erfolgreich vorgemacht hat.

2010-08-23

google und facebook füllen die lücke

Irgendwie ist es doch jedes Jahr das gleiche Spiel. Den Sommer über ticken die Uhren einfach anders. Prominente und Politiker genießen ihre Urlaubszeit und die Medien sind auf der Suche um ihre Seiten und Sendezeiten zu füllen.

In diesem Jahr scheint mir hat man Google und Facebook auserkoren. Offen gestanden kann ich nicht mehr hören wie schrecklich diese beiden Online-Giganten sind - oder sagen wir sein sollen.

Es liegt auf der Hand, dass beide Unternehmen die Möglichkeit haben eine Menge über uns zu erfahren. Neu ist diese Erkenntnis nicht und nebenbei erwähnt, jeder selbst bestimmt doch mit welchen Inhalten er sein Facebook-Profil füllt. Und was die Diskussion um Google deren Dienst streetview angeht - hier verstehe ich nicht was daran so schlimm sein soll, wenn jemand die Fassade meines Hauses online sehen kann. Würde er sich die Zeit nehmen und einen Abstecher in meine Straße machen hätte er den selben Einblick. Beim besten Willen erschließt sich mir nicht der Mehrwert für einen Dieb mit Absicht.

Das Google dieses Wissen in letzter Konsequenz nutzt um zur Suche passende Werbung zu präsentieren finde ich nicht schlimm. Im Gegenteil manchmal kann es sogar hilfreich sein - außerdem bestimme letztendlich auch hier immer noch ich selbst welche Aufmerksamkeit ich der Werbung schenke.

Natürlich war früher Alles anders - auch die Privatsphäre. Ich denke es ist einfach eine Entwicklung gegen die man sich nur mit großer Anstrengung sträuben kann. Letztendlich wird man sie ohnehin irgendwann hinnnehmen. Spätestens dann wenn man verstanden hat wie sich das Leben dadurch verändert und zu dem Leben wird, das unsere Genereation nun mal auszeichnet.

Und zu guter letzt sollte sich jeder Kritiker einfach nur fragen: "Warum nur konnten die beiden besagten Firmen so groß und mächtig werden?" Wohl nur deshalb, weil eine Menge Menschen das Angebot nutzen ...

2010-08-22

nicht grau, nicht beige

Schon jetzt kann man sich ihr kaum entziehen. Im bevorstehenden Herbst und Winter wird es kein Vorbeikommen an ihr geben.

"GREIGE" - so heißt die aktuelle Modefarbe. Nicht ganz grau und nicht ganz beige hält sie gerade Einzug in die Modeläden. Die Frau von Welt kennt die Farbe schon etwas länger. Zu Beginn des Sommers nämlich tauchte dieser Farbton bereits in der Farbpalette diverser Nagellackhersteller auf.

2010-08-19

rein oder raus?

Seit über einem Jahr bin ich auf diversen Social Communities nicht mehr als Single gelistet. Zwölf spannende Monate als Exsingle liegen hinter mir und wenn es nach mir geht, dürfen noch viele weitere kommen. Nach wie vor gibts es noch immer Situtationen im Beziehungsalltag die neu sind. Es fühlt sich auch immer noch gut an - ist ja auch nicht ganz unentscheidend.

Trotzdem schleicht sich seit ein paar Wochen gerne mal die "gute alte Singlezeit" in meinen Kopf. Meistens endet dass in einer klassischen Situation: "An was denkst Du?"

Was will man darauf antworten? Eigentlich nicht schlimm zu sagen, dass einen das eben gehörte Lied an eine tolle Zeit erinnert. Nicht schlimm wenn es einmal passiert - was aber wenn sich die Gedanken nicht nur einmal im Kopf breit machen. Hier ein Song, da ein TV-Beitrag und hier eine unerwartete Nachricht.

Ist es verwerflich daran zu denken und sich sogar manchmal in die alte Zeit zurück zu sehnen? Warum kommt es überhaupt soweit? Oder ist es etwa ein Indiz dafür, dass die Beziehungswelt doch nicht so erfüllend ist wie es sich anfühlt?

Vielleicht ist es aber auch normal, dass die Vergangenheit das eine oder andere Mal an die Tür der Gegenwart klopft. Und dann ist die wirklich entscheidende Frage wie weit macht man die Tür auf und lässt sie rein ...

2010-08-18

ganz unverpackt

Größer, teurer, außergewöhnlicher oder einfach doch nur einzigartig. Der Anspruch den man als Schenkender an sein Geschenk stellt wird immer größer. Ich wage sogar zu sagen, er kennt keine Grenzen. Jeder von uns war doch schon einmal auf der Suche nach dem passenden Geschenk.

"Was hab ich gleich noch letztes Jahr geschenkt?" Meistens startet das Drama mit dieser Frage. Ist das letzte Geschenk als Benchmark zu sehen oder kann das aktuelle Geschenk aus einer komplett anderen Richtung sein? Ziemlich viele Fragen als Ursache für eine schlaflose Nacht.

Oft überlegt man hin und her um das passende Präsent zu finden. Überzeugt und auch ein wenig stolz ob der guten Idee startet man die Übergabe. Umso frustrierender wenn man dabei feststellt, dass die Schärpe für das beste Geschenk an einen nicht greifbaren Mitbewerber geht.

Denn gerne ist es auch einfach mal eine Geste oder Tat, die ganz unverpackt das Geschenkekrönchen kriegt.

genau so muss es sein!

“Ist doch ein Tag wie jeder andere auch!” oder “Mir ist das Alles nicht so wichtig!”

Gern genommene Sätze wenn Menschen über ihren Geburtstag sprechen. Mag sein, dass es tatsächlich Menschen gibt denen der Wiegentag nicht nahe liegt. Warum wohl? Ob ihnen gerade an diesem Tag die Angst älter zu werden noch tiefer im Nacken sitzt? Wie auch immer - ich mag meinen Geburtstag!

Ich laufe nicht herum und schreie es laut hinaus. Es ist einfach ein schönes Gefühl, das einen an diesem Tag begleitet.

Irgendwie ist es ja auch “sein” Tag und wenn man den schon nicht genießen dürfte, welchen dann.

Die zahlreichen lieben Wünsche und Geschenke lassen einen den Tag noch mehr genießen. Und genau so soll es sein!

2010-08-16

"männer al dente!"

Wer Lust auf einen richtig guten Kinofilm fern ab der Blockbuster hat, sollte sich "männer al dente!" nicht entgehen lassen.

Dieser Film lässt einen schmunzelnd im Kinosessel versinken und sorgt für ein rundum gutes Gefühl. Apropos Gefühl, davon gibt es im Film reichlich - klar spielt ja auch in Italien - Leidenschaft, Trauer, Liebe und Komik können so nah bei einander liegen.

Hier ein kurzer Einblick:

Tommaso, der jüngste Sproß der Cantones, die seit Generationen eine Pasta-Fabrik betreiben, will partout nicht ins Familienunternehmen einsteigen. Beim abendlichen Familienschmaus will er dem Vater erklären, dass er Schriftsteller werden will und schwul ist. Das sollte zum Rausschmiss reichen. Doch sein älterer Bruder kommt ihm mit der Enthüllung eines eigenen pikanten Geheimnisses zuvor und wird statt seiner aus dem Haus gejagt. Durch den Herzinfarkt des Papas muss Tommaso doch den Firmenchef mimen, der Freund in Rom und die ersehnte Freiheit rücken in weite Ferne.


video

2010-08-13

die weiße frau

Heute ist es mal Zeit für eine Portion Aberglaube ...

Ich glaube jeder hat schon in irgendeiner Art und Weise von ihr gehört - der weißen Frau! Zahlreiche Geschichten und Mythen ranken sich um diese Gestalt. Sicherlich ist sie auch Gegenstand so mancher Gruselgeschichte. Aber hin und wieder - wenn auch seltener - Glücksbotin.

Als ich heute in Hannover unterwegs war musste ich zwangsläufig an diese Geschichten denken. Warum? Seht selbst ....

Und das an einem Freitag den 13. !!!


2010-08-11

mehr erwartet ...

Bambi sei Dank kam ich in den letzten Tage unfreiwillig in den Genuss, die Servicequalität meines Autohauses zu testen. Der Name BMW Niederlassung München lässt doch eigentlich hoffen. Dazu noch die Tatsache, dass mein Arbeitgeber kein kleiner Kunde in dem Laden ist schraubt die Erwartungen in die Höhe.

Und wie das nun mal mit den Erwartungen so ist. Je höher sie sind, desto größer das Risiko dass sie nicht erfüllt werden. Nun habe ich aber keineswegs einen roten Teppich erwartet. Alles was ich erwartete war lediglich informiert zu werden. Informiert darüber ob der Schaden in der vorgegebenen Zeit zu reparieren ist, informiert darüber ob noch weitere Unterlagen zur Klärung mit der Versicherung benötigt werden und informiert darüber wann ich den Wagen wieder abholen kann. Ach ja, und eigentlich wäre ich auch gerne noch gefragt worden - gefragt, ob ich vielleicht einen Ersatzwagen benötige.

Die Informationen musste ich mir selbst besorgen und auch den Ersatzwagen gab es erst nachdem ich mit der sprichwörtlichen Faust auf den Tisch geschlagen habe.

Guter Service geht wirklich anders. Hier fehlte es meines Erachtens an der Basis. Vielleicht sollte das Team nicht nur auf Verkauf sondern auch mal auf Service geschult werden. Obwohl vielleicht denken sie ja, wenn sie schlechten Service bieten geben sie den Fahrern genau das worauf man sich nach einem Werkstattdesaster freut: "Freude am Fahren!"

2010-08-09

hallo echo!

Mal auf Blackberry, Internet und TV zu verzichten ist möglich. Getestet habe ich es ja vor ein paar Monaten im Urlaub auf der malaysischen Insel SIBU ISLAND. Insofern war dies nicht die größte Herausforderung am letzten Wochenende.

Die letzten zwei Tage verbrachte ich zusammen mit ein paar Freunden auf einer Almhütte in den Bergen Österreichs. Dort oben auf dem Berg gab es Nichts, außer ein paar Kühen und dem Ehepaar, welche die Kühe während des Sommer hüten. Naja, und es gab uns mit einem Auto voller Leckerein, einer Menge Alkohol und zahlreichen Brettspielen.

Die größte Herausforderung an diesem Wochenende war zweifellos das fehlende fließende Wasser - sprich es gab auch keine Toilette im bekannten Sinn. Ich sage nur Holzhäuschen mit Herzchen in der Tür - noch Fragen? Aber man gewöhnt sich ja bekanntlich an Alles, zum Beispiel auch daran sich mit eiskaltem Kristallwasser zu waschen.

Neben Abenteuer stand natürlich auch ganz viel Spaß auf dem Programm. Es waren zwei wunderbare Tage fernab des Alltags. Wir alle konnten richtig gut abschalten und unsere Sorgen und Probleme des täglichen Bürostresses hinter uns lassen.

2010-08-02

von wegen nur nachts

Besonders zur Dämmerungszeit soll man als Autofahrer extrem aufmerksam unterwegs sein. So lernt man es zumindest in der Fahrschule. Dann nämlich ist die Wahrscheinlichkeit unfreiwillig Bambi kennen zu lernen am höchsten. Soviel zur Theorie - wie so oft, sieht die Praxis auch gerne mal anders aus.

Diese Erfahrung durfte ich am letzten Wochenende machen. Als ich MITTAGS auf der Landstrasse unterwegs war sprang plötzlich ein Reh aus dem Feld. Zwar bremste ich, jedoch war es unmöglich die Konfrontation zu vermeiden.

Zum Glück, wenn man in dieser Situation von Glück sprechen kann, ist mir nichts passiert und das Reh war sofort tot. Ich will mir gar nicht vorstellen, was ich tun hätte müssen wenn das Tier vor Schmerzen windend vor mir gelegen hätte.

Den Schreck noch immer in den Knochen stand ich am Straßenrand und wartete auf den Förster. Der wurde von der Polizei verständigt welche ich natürlich angerufen hatte. Während ich also am Straßenrand stand und wartete hielt ein Wagen. Der Fahrer sprang heraus und meinte nur: "Wow klasse, ein totes Reh! Ich nehm es mit, das gibt einen leckeren Braten."
Das wiederholte sich während der Wartezeit von 30 Minuten zweimal.

Mir fehlten dazu echt die Worte - aber ein "Nein" war ja auch immer völlig ausreichend.

Damit habe ich das Thema "Wildunfall" nun auch abgehakt - eine Erfahrung, ohne die es sich eigentlich auch ganz gut lebt. Noch einmal brauche ich so eine Aufregung nicht wirklich ...

2010-08-01

50 und kein bisschen alt

99 Luftballons auf ihrem Weg zum Horizont ....

Ich traue mich wetten, dieses Lied kennt jeder - irgendwie ist es auch immer wieder ein Garant für gute Laune. Nena ist mittlerweile 50 Jahre alt, das Lied singt sie noch immer - aber wie .... wow!

Gestern durfte ich mich persönlich davon überzeugen. Nicht unbedingt ein großer Fan und sicherlich keiner der ersten Stunde (geht ja gar nicht!) ging ich mit keinen großen Erwartungen auf das Konzert. Es war Samstag, 31.07.2010 und Nena trat am Walchsee in Österreich auf. Im Moment ist sie auf Tour um ihr neues Album "Made in Germany!" vorzustellen.

Schon nach den ersten Takten wird klar. Eine typische 50Jährige ist etwas anderes. Die Frau auf der Bühne sprüht vor Elan und hat richtig Spaß an dem was sie tut. Innerhalb kürzester Zeit schafft sie es, die Menschen zu begeistern. Meine plötzliche Textsicherheit bei "Liebe lebt!" ist mir noch heute ein Rätsel. Hat mich hier vielleicht doch ein wenig Lisa Plenske geprägt?

Man merkt auch schnell, das Nena nichts mit den heutigen hochgezüchteten Popstars gemeinsam hat. Tänzer, Bühnenbilder und Schnick Schnack erwartet man vergeblich. Nena ist ein Star aus einer anderen Generation, die beweist dass man auch ohne eine einstudierte Choreographie einen tollen Auftritt hinlegen kann.

Zwei Songs hat sie abgebrochen! Erst als die Masse ihre Telefone und Kameras in die Tasche steckten und zum guten alten Feuerzeug griffen spürte Nena die richtigen Vibes um ihre Lieder zu singen. Die Situation war irgendwie klasse und hatte etwas von Diva und Rockstar. Recht hatte sie allemal. Das Lichtermeer zusammen mit ihren Songs sorgte definitiv für Gänsehaut. Die tolle Kulisse tat ihr Übriges.

Das Label "Nena-Fan" würde ich auch nach diesem tollen Abend nicht für mich beanspruchen. Allerdings bin ich durchaus etwas mehr Fan als davor.

2010-07-29

männerträume

Gestern Vormittag landete ein A380 der Lufthansa in München. Dort wurde er von der Frau des Oberbürgermeisters auf den Namen "München" getauft. Dass die Münchner den Champagner im Schrank ließen und auf original Isarwasser zurückgriffen versteht sich von selbst und machte die Taufe besonders.

Besonders war auch das Aufgebot an Menschen, die dem neuem Stolz der Lufthansa ihren Respekt zollten. Für all diejenigen, die sich mit dem Blick auf den Stahlvogel nicht zufrieden geben wollten gab es im Vorfeld die Möglichkeit, ein Ticket für einen Alpenrundflug zu kaufen. So konnte man sich quasi direkt selbst von den Vorzügen neuester Technik überzeugen.

Zwanzig Minuten bevor der A380, vom Alpenrundflug wieder zurück, landete kam ich in München an. Und wenn ich schon mal da war, bin ich natürlich auch auf die Besucherterasse um die Landung zu verfolgen.

Fasziniert hat es mich schon immer, mit welcher Leichtigkeit sich diese Kolosse in die Höhe schwingen. Und wenn ich mich gestern so umschaute war ich nicht der einzige Mann der sich an seinen Kindheitstraum - Pilot zu werden - erinnert fühlte. Es war echt beeindruckend zu sehen, wie der "Männertraum" sanft vom Himmel kam.

Aber was passiert wohl jetzt mit dem alten Flugzeug, welches den Namen München hatte? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Lufthansa bereits einen Vogel mit diesem Namen in ihrer Flotte hatte. Vielleicht wurde ja der gesparte Champagner für eine Umbenennung im stillen Kämerchen genutzt.

2010-07-27

die leiden der jungen frau m.

Ganz klar ein Fall für: “Fremdschämen der Extraklasse”

Im Rahmen eines Interviews mit SAT.1 hat Liliana Matthäus erzählt wie schrecklich doch ihre derzeitige Situation sei. Lothar sei grob und böse zu ihr und das obwohl sie ihm doch ihre Jungfräulichkeit geschenkt hat. Er wusste es noch nicht einmal angemessen zu würdigen - ein Böser eben!

Selbstverständlich kullerten bei diesem Geständnis ordentlich die Tränen und es wurde mächtig geschluchzt.

Den Medien kommt dies gerade zur rechten Zeit. Ein öffentlich ausgetragener Ehekrieg ist die perfekte Sommerloch-Füllung. Dementsprechend gab es heute kein Entkommen, egal ob Fernsehen, Zeitung oder Radio. Überall wurde man mit den Leiden der jungen Frau M. konfrontiert.

Wenn doch Alles so schlimm ist und sie eigentlich gar nicht darüber sprechen will, warum muss sie es dann ausgerechnet vor einer laufenden Kamera tun? Die Beweggründe würde ich gerne mal wissen. Ist es die Sucht nach Publicity oder die Intention, unabhängig vom Unterhalt mit der Trennung noch ein paar neue Schuhe zu verdienen. Davon abgesehen, gibt es wirklich irgendjemanden den das ernsthaft interessiert?

Wie auch immer, es war HEUTE amüsant und mit dem Geständnis ist doch nun hoffentlich der Höhepunkt erreicht, oder?

pelzige feinde

Ich mag sie einfach nicht, Pilze. Ganz gleich welcher Form oder Art, meinem Empfinden nach schmecken sie seltsam sind schlabbrig und gerne mal glitschig. Ist wie bei Schlangen, die sind auch nicht glitschig - das weiß man. Ich mag sie aber trotzdem nicht.

Mittlerweile habe ich meine eigene Taktik entwickelt um in Restaurants den Knollengewächsen erfolgreich auszuweichen. Sagt man dem Kellner, dass man keine Pilze mag vergisst er das gerne mal auf dem Weg zur Küche. Spricht man aber von einer Allergie kann man sicher sein, dass der Extrawunsch auch den direkten Weg zum Koch findet. Das funktioniert sogar beim Chinesen um die Ecke. Merke: Allergie zieht immer.

Wie aber soll ich ihnen ausweichen wenn sie plötzlich bei mir einziehen? Seit ein paar Wochen sprießt hinter einem Bild im Schlafzimmer eine kleine Pilzplantage munter vor sich her.

Eine dauerhafte Freundschaft mit dem pelzigen Freund kann die eigene Gesundheit ganz schön belasten. Grund genug, die Trennung in die Wege zu leiten bevor es zu eng wird. Der Vermieter ist bereits informiert und ich kann jetzt nur hoffen, dass die Allergie auch bei ihm zieht und er die nächsten Tage aktiv wird.


PS: Seit heute gibt es ja auch das Gerücht, Brittany Murphy und ihr Ehemann seien infolge von Schimmelbefall in ihrem Haus gestorben - na bravo!

2010-07-26

ähnlich oder gegensätzlich

Wie ähnlich darf man sich in einer Beziehung wohl sein und ab wann läuft man Gefahr dass die Langeweile das Kommando übernimmt?

Es gibt die Verfechter der Magnettheorie. Ganz nach dem Motto Gegensätze ziehen sich an suchen diese Kandidaten nach einem Partner der so gut wie keine Gemeinsamkeit mit ihnen selbst hat. Ich stelle es mir auf Dauer extrem anstrengend vor jemanden gegenüber zu haben, der auf einer völlig eigenen Wellenlänge unterwegs ist.

Auf der anderen Seite ist die Sorte Mensch, die das Gegenüber nach der Ähnlichkeit zu sich selbst aussucht. Wer am meisten Ähnlichkeitspunkte sammelt hat gewonnen. Könnte mit der Zeit auch irgendwie seltsam sein - mit einem Spiegelbild seinerselbst Zeit zu verbringen.

Wahrscheinlich macht es auch hier - wie so oft im Leben - die Mischung.

2010-07-24

shoppen ist schön

Es ist Samstag und das Wetter drängt mich eigentlich förmlich dazu, den Tag im Bett zu verbringen. Dumm nur, dass gerade heute mein Körper meint vor Energie strotzen zu müssen. Hätte er das nicht die letzten Tage tun können als ich von einem Termin zum nächsten auf dem Zahnfleisch kroch. Mit diesem schlechten Timing muss ich wohl leben und versuchen das Beste daraus zu machen.

Sportstudio wäre sicherlich ein idealer Platz um den Energielevel zu senken - hier gibt´s es allerdings ein kleines Problem mit dem Motivationslevel, der geht hierfür nämlich gen Null.

Eines steht also fest, raus muss ich. Vielleicht ist ja heute der passende Tag um die lange vor mir hergeschobenen Besorgungen zu erledigen. Gesagt getan, Reinigung, Schneider und diverse andere Läden stehen auf dem Zettel.

Im Einkaufszentrum angekommen sehe ich schnell, dass ich wohl nicht alleine die Idee hatte. Und plötzlich wird es mir klar: "Bin ich eigentlich total bescheuert - Samstag Mittag bei schlechtem Wetter in ein Einkaufszentrum zu gehen!"

Zwei Stunden halte ich es aus. Während dieser Zeit sinkt mein Energielevel ständig und mein Aggressionslevel steigt in gleichem Umfang. Nun wieder zuhause angekommen, atme ich erstmal tief durch mach es mir auf dem Sofa gemütlich und habe eine neue Erkenntnis. Naja, wirklich neu ist sie nicht, hatte sie nur vergessen:

"Shoppen ist schön! Aber nicht an einem verregneten Samstag in einem Einkaufszentrum!"

2010-07-23

fair ist anders

Das ist doch echt nicht fair.

Seit Wochen knallt die Sonne vom Himmel zeigt sich von ihrer besten Seite. Braucht man sie mal und rechnet mit ihr ist sie schneller weg als man denkt. Eigentlich hatte ich für morgen ein Gartenfest geplant. Zusammen mit ein paar Freunden sollte es ein gemütlicher Abend mit leckerem Grillfleisch, viel alkoholischen Getränken und lustigen Gesprächen werden.

Wie es aussieht wird daraus wohl nichts werden. Bei strömenden Regen und schlappen 15 Grad macht es wahrlich keinen Spaß den Abend in freier Natur zu verbringen.

Ärgern bringt eigentlich nichts da man es ohnehin nicht ändern kann. Insofern sehe ich es als ein geschenktes freies Wochenende an dem ich mich eben nicht um Grillwürstchen und Getränkenachschub kümmern muss - hat ja auch was!

Aber trotzdem hey petrus, fair ist anders!

2010-07-22

geschenkte geschenke

Wer freut sich nicht über Geschenke - mit die schönsten sind die unterwarteten Präsente.

Ich persönlich mag ja die Geschenke am liebsten bei welchen ich weiß, dass sich der Schenkende Gedanken gemacht hat. Obwohl, eigentlich sollte das die Voraussetzung für ein gutes Geschenk sein. Spannend ist es am Geschenk abzulesen, wie einen die Person wirklich kennt: "Diesen Film wolltest Du doch schon immer!"

"Ach ja, wollte ich das ... na wenn Du das sagst." Aussprechen kann man diesen Gedanken wohl in den seltensten Fällen ohne das sich der Gegenüber bloßgestellt fühlt. Aus Höflichkeit freut man sich dann eben - es zählt ja immerhin die Geste!

Wie aber reagiert man wenn man etwas geschenkt bekommt wovon man ziemlich sicher weiß, dass der Schenkende selbst damit beglückt wurde. Dafür aber keine Verwendung findet und es nun als tolles Überraschungsgeschenk präsentiert. Nein, kein Verlegenheitsgeschenk - das wäre ja okay - ich meine ein Überraschungsgeschenk. Genau, den Moment in dem plötzlich jemand aus heiterem Himmel mit einer Kiste vor der Tür steht.

Annehmen und lächeln - klar, und dann? Es rattert im Kopf ... "Hallo, ich bin nicht dumm!"

Vielleicht ist das aber auch einfach mal wieder eine klassische Situation in der man den Kopf abschalten und sich einfach freuen sollte. Und sollte das nicht funktionieren, kann man die Gedanken ja auf die Reise schicken: "Was wohl die Tante zu der Vase sagen würde?"

2010-07-20

schlichtweg eine beziehung

Heute vor einem Jahr startete ich das Experiment "Beziehung".

Kaum zu glauben, ich halte immer noch daran fest. Es ist aufregend und spannend wie am ersten Tag. Ohne große Erfahrung zu haben werte ich das jetzt - rein aus logischen Gründen - als gutes Zeichen. Nach 365 Tagen ist es an der Zeit den Experimentstatus zu beenden. Ich kann es drehen und wenden wie ich will: "Es ist schlichtweg eine Beziehung!"

Noch immer komme ich an Punkte, die für mich völlig neu sind. Man erinnere sich nur an die Eroberung einer meiner Schubladen oder den Teil des Badschranks. Früher oder später wird das Thema Zusammenziehen sicherlich akut.
ich
Da wartet sicherlich noch die eine oder andere Herausforderung. Aber was soll´s, ich lass es einfach passieren und genieße den Augenblick.

2010-07-19

ich muss nicht alles sehen

Ganz klar, es ist naiv und vielleicht auch etwas "snobby" aber manche Themen kann ich ganz gut ausblenden. Irgendwie auch legitim immerhin beschäftigt man sich ja meisten nur mit Dingen, die einen direkt betreffen.

Neulich war ich in Frankfurt unterwegs. Nach einem Termin bei einer großen deutschen Bank machte ich mich auf den Weg zur nächsten Verabredung. Dabei führte mich mein Weg am Frankfurter Hauptbahnhof vorbei. Und genau dort kam es zu einer wie oben beschriebenen Situation - eine Situation die mich noch immer schockiert.

An einer Straßenecke saß ein Pärchen das sich wohl offensichtlich gerade ihr Frühstück zubereitete. Während sie den Löffel über das Feuerzeug hielt stand er mit der Spritze bereit. Bemüht den Blick abzuwenden versuchte ich die Situation zu ignorieren und weiterzugehen.

Es hat mich nicht schockiert, dass Drogen konsumiert werden. Viel erschreckender fand ich die Tatsache, dass die Beiden dies auf offener Straße taten und niemand etwas gesagt hat.

Auch wenn es spießig klingen mag - ich fühlte mich plötzlich in der Gegend unwohl und ertappte mich dabei, wie ich alle Menschen die in dieser Straße einfach nur herumstanden in die Vorurteilsschublade steckte.

In diesem Moment wünschte ich mich zurück nach München. Dort werden sicherlich auch Drogen konsumiert aber zumindest hinter geschlossenen Türen - ich muss nicht Alles sehen.

2010-07-18

alles richtig gemacht!

Im Juni machte sie mit ihrem „Funhouse Summer Carnival“ in München Station. Eine wahnsinnige Show mit der PINK da gerade unterwegs ist. Und nicht ganz frei von Gefahren wie man die letzten Tage in der Presse lesen konnte.

Der Name der Show ist Programm. PINK zeigt, dass sie nicht nur musikalisch sondern auch akrobatisch eine ganze Menge auf dem Kasten hat. Bereits das Opening des Konzerts ist spektakulär – da nämlich seilt sie sich aus einer Holzkiste ab, die von einem Baukran über die Bühne gehoben wird. Während des Auftritts hängt sie unter anderem an Stoffbahnen im Bühnenhimmel wie man es sonst nur von Artisten aus dem Zirkus kennt.

Während der gesamten Performance gibt sich PINK authentisch, von Starallüren keine Spur. Im Gegenteil sie sucht die Nähe zu den Fans und bindet die Menge aktiv ins Geschehen ein. Ein Star zum Anfassen eben und nicht nur weil sie sich in einer aufblasbaren Kugel aus PVC von den Fans tragen ließ. Übrigens das mit der Kugel heißt „Zorbing“ und irgendwie finde ich die Vorstellung, mit so einem Ding den Berg hinunter zu rollen, spannend - wer weiß, vielleicht erzähle ich ja bald davon.

Mit einer der Höhepunkte des Abends war als PINK sich in ein Geschirr schnallte und an Drahtseilen knapp über den Köpfen der Fans schwebte – live singend natürlich, versteht sich ja von selbst.

Nach dem Spektakel kann man sagen: "Alles richtig gemacht!"


2010-07-15

bevor sie untergeht ...

... musste ich sie doch wenigstens einmal besuchen.

Die Stadt im Meer - Venedig.

Den Gedanken hatten wohl mehrere. Jeder will noch schnell da gewesen sein und ein Bild schießen bevor die Fische die Macht in der Stadt übernehmen.
Passieren wird dies aber nicht morgen und auch nicht nächste Woche - in hundert Jahren soll es soweit sein. Vielleicht sollte die Stadt das mal kommunizieren, dann wäre die Atmosphäre in der Stadt eine ganz Spur gelassener. Obwohl einfach mal zwei Straßen nicht der Maße hinterlaufen und schon findet man sich in den kleinen ruhigen Gassen wieder.

Definitiv auf den Geschmack gekommen verbrachte ich vor ein paar Tagen mal wieder ein verlängertes Wochenende im Stiefel Europas. Nach dem Abstecher nach Mailand beim letzten Mal, stand dieses Mal Venedig auf dem Plan.

Venedig ist eine Stadt mit sehr viel Charme und interessanten Entdeckungen an fast jeder Ecke. Und wenn man genau hinschaut sieht man weit mehr außer Masken, Gondeln und hektischen Touristen. Zum Karneval in Venedig zu sein muss einzigartig sein, zumal ich mir gut vorstellen kann, dass die Venezier zu dieser Zeit Alles tun um jedem Klischee gerecht zu werden.

Wie immer gibt es ein paar Eindrücke aus dem Urlaub. Besonders schön finde ich das Bild mit dem tanzenden Paar. Aufgenommen wurde es in einem Arkaden-Cafe am Markusplatz - plötzlich stand das Paar auf und tanzte.

Das Bild darunter zeigt zwei Mädchen die aus ihrer Lieblingsserie entsprungen zu sein scheinen - um welche Serie handelt es sich wohl?

"gossip girl live ..."

2010-07-11

stuttgart bei nacht!

Die Landeshauptstadt Baden Württembergs hat tagsüber eine Menge zu bieten. Richtig interessant wird es aber erst, wenn sich die Sonne langsam verabschiedet. Dann nämlich bekommt man noch einmal einen ganz anderen Eindruck von Stuttgart.

Ich kann es nicht mit harten Zahlen hinterlegen, dafür fehlt mir die Recherche, aber gefühlt wird in Stuttgart häufiger geheiratet als im Rest des Landes. Wie ich darauf komme? Ich war mittendrin ...

Samstag Abend in der Stuttgarter Innenstadt. Gemütliches schlendern wird zum Hindernislauf.

An der einen Ecke steht der "Club der Heiratswilligen", zwei Straßen weiter die "Letzer-Tag-in-Freiheit-Gruppe" und vor dem Brunnen hat sich das "Prinzessinnenschutzkommando" versammelt.

Alle haben sie die gleiche Absicht, dem zukünftige Bräutigam oder der zukünftigen Braut zu zeigen, was sie nach der Ehe "versäumen". Als ob man sonst täglich sturzbetrunken durch die Straßen taumeln würde und wilfremde Menschen anspricht um lustige Dinge zu tun. Zugegeben, es gibt sicherlich Menschen die machen das immer und bestimmt auch noch nach ihrer Hochzeit.

Bis zu 10 Gruppen habe ich an diesem einen Abend gezählt - eine ganze Menge wie ich finde.

Von der Ferne aus betrachtet ist es durchaus lustig, das Aufeinandertreffen dieser Gruppen zu beobachten. Aber man könnte auch genügend Kleingeld in die Hosentasche packen und sich von Gruppe zu Gruppe trinken .... am Ende des Abends hat man dann sicherlich einen dicken Kopf und die Einsicht, die Sache mit der Hochzeit noch einmal zu überdenken.

2010-07-07

vor und noch ein tor!

Nur noch wenige Stunden bis zum Anpfiff. Die deutsche Nationalelf trifft im Halbfinale der Weltmeisterschaft auf Spanien. Ja, so mancher wird jetzt staunen aber es hat mich erwischt - das Fußballfieber. Pünktlich um 20.30 Uhr werde ich beim Public Viewing mit den Massen die Daumen drücken.

Ich wäre nicht ich, würde ich mich bei so einem Event nur auf das Spiel konzentrieren. Bereits zum Viertelfinale bin ich zum Fan geworden der das Spiel in einem Biergarten mit vielen anderen "Fußballexperten" auf einer Großleinwand verfolgt. Dabei war es interessant zu sehen, wie die Menschen mit steigendem Alkoholpegel immer mehr zum Fußballexperten wurden.

Es ließen sich sogar ein paar Parallelen zwischen meinem Job und dem Job des Fußballers ziehen. In unregelmäßigem Abständen denken Kollegen, die in völlig anderen Bereichen sitzen, sie könnten meinen Job ja viel besser machen. Selbstverständlich wird das dann auch lautstark geäußert. Unserer Nationalmannschaft geht es da irgendwie ähnlich.

Ich denke da nur an die zahlreichen selbsternannten Fußballexperten die ihre Kommandos lautstark an die Leinwand schmettern. Jeder, wirklich jeder von denen hätte es natürlich anders und sogar ein Stückchen besser gemacht - schon klar. Eine weitere Theorie ist ja auch, je größer der Bauchumfang desto lauter wird geschrien ...

Aber mal ganz ehrlich. Die Leistung "unserer" Jungs ist doch wirklich beachtenswert und auch wenn ich vom Fußball nicht wirklich viel Ahnung habe so kann ich doch sagen, dass sie einen verdammt guten Job machen. Ein Job auf den wir Alle mächtig stolz sein können!!!!!!

2010-07-02

ein stück weiter auf der beziehungsleiter

Kaum aus dem Urlaub zurück war es an der Zeit den nächsten Schritt in Sachen Beziehung zu gehen. Immerhin haben wir gemeinsam 12 Tage Urlaub geschafft ohne zu streiten oder die Nase vom Gegenüber voll zu haben.

Aber keine Sorge, Verlobung und dergleichen lassen noch auf sich warten. Auch steht ein Zusammenzug aus diversen Gründen noch nicht auf dem Plan. Man muss ja Nix überstürzen ...

Allerdings war es jetzt Zeit, Platz für den Anderen in Wohnung zu schaffen - sprich eine Schublade frei zu räumen. Ja, eine Schublade - immerhin muss man es ja nicht gleich übertreiben.

Auch wenn man es gerne macht ist es doch irgendwie ein komisches Gefühl. Plötzlich steht einem nicht mehr der gesamte Badezimmerschrank zur Verfügung und es versteht sich von selbst dass man genau die Schublade, die man freigeräumt hat, eigentlich unbedingt wieder brauchen könnte.

Natürlich hat das auch Vorteile - immerhin ist die Tasche fürs Wochenende nicht mehr so schwer. Auf der anderen Seite ist es irgendwie lustig - man braucht gerne mal die Sachen, die gerade in der anderen Wohnung liegen.

2010-07-01

geheimtipp um den alltag auszusperren

Palmen, Strand und Meer! Den ganzen Tag nur Bücher lesen, Musik hören oder einfach nur schlafen. Klingt gut, oder? Dass das schön sein kann habe mittlerweile auch ich gelernt. Nach ein paar Tagen in Singapore führte uns unser Weg auf eine kleine Insel nach Malaysia.

An einem Parkplatz in Singapore geht die Reise los. Wir steigen in einen Bus, welcher uns nach 2 Stunden Fahrt an einen kleinen Hafen bringt. Von dort ist man noch 30 Minuten vom Paradies entfernt - ein Speedboot wartet bereits.

Auf der Insel angekommen stellt man schnell fest, dass die Zivilisation keinen Zugang zu diesem Ort hat. Handyempfang gibt es nicht, genauso wenig wie Fernsehen. Internet gibt es nur für den Notfall. Alles was es gibt ist Ruhe und Erholung okay und 3 Mahlzeiten am Tag. ;-)

Ich habe einen halben Tag gebraucht, um zu realisieren dass es absolut Nichts auf dieser Insel gibt und es auch nicht wichtig ist, dass man ständig online ist bzw. Mails liest oder Dinge im Internet sucht. Nachdem ich "runtergefahren" bin war es eine super schöne Zeit dort, die meine Batterien in kürzester Zeit wieder aufgeladen hat.

Man wohnt in kleinen Hütten, die alle mit fließendem Wasser (Dusche + WC) ausgestattet sind.
Zugegeben, ich war nicht als Single auf der Insel - insofern war es nicht nur schön, sondern zeitweise sogar richtig romantisch. ;-)

Sollte jemand mal Entspannung brauchen und sich einfach mal ein paar Tage "ausklinken" wollen ist das Sea Gypsy Village Resort auf Sibu Island genau richtig. Für alle, die wissen wollen wo genau es liegt ... "Pulau Sibu Malaysia" bei google maps eingeben.

asien für einsteiger

Bis jetzt waren meine Reiseziele immer in der Welt der "Langnasen". Dieses Jahr sollte es mal anders sein. Freunde von mir sind des Job wegens nach Singapore gegangen. Da lag es nahe, sie zu besuchen.

Gedacht, getan - ich startete meinen ersten Ausflug ins Land des Lächelns in der Metropole Singapore. Singapore hat die Bezeichnung Metropole wirklich verdient. An manchen Ecken hat es mich an New York erinnert. Während meines Aufenthalts dort habe ich aber schnell gelernt, dass Singapore nicht unbedingt ein Spiegel des restlichen Asiens ist.

Da die Amtssprache Englisch ist hat man schon mal keine Sprachprobleme. Die Währung ist einfach umzurechnen und auch die Kriminalitätsrate ist verschwindend gering.

Ganz salopp könnte man Singapore auch als "Asien für Einsteiger!" bezeichnen.

Als Stadtstaat gibt es hier ganz klar eine Sonderstellung die man auf den zweiten Blick deutlich erkennt. Es ist eine unwahrscheinlich saubere Stadt in der Alles geregelt und kontrolliert abläuft. Strafen in Höhe von 1.500 SIN-Dollar und mehr, für Delikte wie auf die Straße spucken oder bei rot über die Fußgänger-Ampel gehen, sind keine Seltenheit und wirken extrem abschreckend.

Fasziniert haben mich ganz klar, die Sauberkeit, die zum Teil interessanten Bauten und der Mix der Kulturen.

Was mich jedoch etwas irritiert hat, ist das Thema der sog. Maids. In Singapore ist üblich, dass gutsituierte Familien eine Maid einstellen, die den Haushalt organisiert und die Kinder hütet. Per Gesetz sind die Familien für die Maids zu hundert Prozent verantwortlich und für das Handeln der Maids haftbar.

Es gibt Maid-Zertifikate, welche eine Familie erwerben muss bevor sie jemanden anstellen darf. Darin sind Punkte wie: "Die Maid muss mindestens 1x pro Tag duschen dürfen!" ; "Die Maid darf 3x pro Tag essen" aufgeführt.

Maid-Zimmer mit einer Größe von 2,5qm sind keine Seltenheit.

Natürlich muss man die andere Seite auch betrachten. Die Konsequenz der harten Umsetzung dieser Regeln kommt sicherlich auch daher weil ein Teil der Maids in der Vergangenheit die Grenzen einfach überschritten und somit so manche Familie in Schwierigkeiten gebracht haben.

Dennoch, ich war irritiert ob einer Situation die bei uns hier in Deutschland nur schwer vorstellbar ist.



2010-05-04

mode und mehr ...

TOM FORD ein Mann der uns Männer besser aussehen lässt. Sein Name ist ein Synonym für schlichte Eleganz. Mit einem Mix aus hochwertige Materialien und klaren Formen sichert er sich seinen festen Platz in der Modewelt.

Es ist ja normal, dass jeder Designer der etwas auf sich hält seiner Nase freien Lauf lässt und seine eigene Duftlinie kreiert. Ebenso verkauft man die klassischen Lizenzen an Brillenhersteller und diverse andere Dinge, die der Modeschöpfer mit seinem Namen ziert.

Das Thema Film und Modedesigner beschränkte sich in der Vergangenheit überwiegend auf die Ausstattung der Schauspieler. Aber nur weil es der Großteil macht heißt das ja nicht, dass es jeder so machen muss.

TOM FORD hat sich hinter die Kamera gesetzt und das Team am Filmset nach seiner Pfeife tanzen lassen. Was dabei herauskam brachte Colin Firth eine Oscarnominierung für den besten Hauptdarsteller ein.

Wer mit der Mode von TOM FORD etwas anfangen kann sollte sich diesen Film ansehen. Jede Szene ist bis ins kleinste Detail perfekt abgestimmt und nicht nur einmal könnte man ein Bild einfrieren und es direkt auf eine Postkarte aus den Sechzigern drucken.

Ganz klar, der Film ist kein Mainstreamstreifen – aber das muss ja nicht immer schlecht sein.



2010-05-02

dann doch mal ...

Die letzten Wochen kam ich in den Genuss von Resturlaub. In diesem Jahr sollte keiner der Tage verfallen insofern hatte unerwarteter Weise mal eben 12 freie Tage. Einen Teil davon verbrachte ich in Italien. Sünde eigentlich, über Jahre hinweg hatte ich den Gardasee nahezu vor der Haustüre und habe es dennoch nie dorthin geschafft. Zum Glück ist es dafür nie zu spät …

2 Tage vor Saisonstart statte ich Malcesine, Verona und Mailand einen Besuch ab. Schön zu sehen, wie sich die Orte für die Touristenanstürme rüsteten. Schaufenster wurden eingeräumt, Terrassen gefegt, Möbel auf Hochglanz poliert und Souvenirshops mit den neuesten Trends bestückt. Zeitweise wirkte es , gerade in den kleinen Dörfern, als wären die Menschen gerade erst aus einem hundertjährigen Schlaf erwacht.

anders, neu, weiter, höher, schneller

Zeiten ändern sich. Dinge, Umstände und auch Menschen und Beziehungen entwickeln sich weiter. Die Entwicklung muss nicht immer gut sein, passieren wird sie trotzdem. Manche davon sind absehbar und manche sind einfach nur überraschend.


Die Frage ist, wie geht man damit um. Akzeptiert man die Veränderung nachdem man sie erkannt hat oder sucht man nach einem Weg sie rückgängig zu machen. Um den Weg zu entscheiden ist es sicherlich nicht ganz unwichtig ob die Veränderung positive oder negative Konsequenzen mit sich bringt.


Oftmals ist es jedoch auch so, dass selbst – auf den ersten Blick negativ erscheinende – Veränderungen etwas Positives mit sich bringen.


Mit dieser poetischen Überlegung melde ich mich wieder zurück. Auch ich hatte in den letzten Monaten einige neue Situationen zu bewältigen, die mir einfach schlichtweg keine Zeit ließen mein Blog zu aktualisieren. Vielleicht aber hat sich auch einfach nur mein Zeitmanagement verschlechtert, was daran positiv sein sollte überlege ich noch.


2010-02-14

2010 dann doch ...

14. Februar what a day! Noch im letzten Jahr habe ich zusammen mit ein paar Freunden das Heckmeck um diesen Tag boykottiert. Abends sind wir losgezogen und allen glücklichen Pärchen erfolgreich ausgewichen. Heute 365 Tage später ist Alles anders.


Wäre es nach mir gegangen hätte ich diesen Tag einfach wie jeden anderen Tag unserer Beziehung gesehen. Tja, falsch gedacht. Während eines Gesprächs in den letzten Tagen habe ich zum Glück noch bemerkt, dass meinem Gegenüber dieser Tag wohl doch nicht so egal ist.


Insofern stand ich heute Morgen in einem Blumenladen auf der Suche nach einer blumigen Kleinigkeit – man will es ja nicht gleich übertreiben.
Irrsinnig was in diesem Laden los ist, naja war ja auch nicht anders zu erwarten. Mit einer kleinen Aufmerksamkeit im Gepäck noch schnell zum Bäcker und ab nach Hause. Mal sehen was der Tag noch parat hält …


2010-02-11

mehr realitätssinn für autohäuser

Die letzten 26 Monate war er wirklich ein treuer Gefährte. Egal, ob Schnee und Eis oder einfach nur strahlender Sonnenschein er brachte mich zuverlässig von A nach B. Gerade hatten wir uns richtig aneinander gewöhnt. Ganz nach dem Motto: „Man soll aufhören wenn es am schönsten ist!“ war es heute soweit. Mein neuer Wagen stand für mich zur Abholung bereit. Wieder ist eine „1“ in der Modellbezeichnung – dieses Mal eben nur mit einem „X“ davor. Aber bevor ich mich über den neuen Gefährten so richtig freuen konnte stand noch das Übergabeprotokoll des alten Wagens zwischen uns.

Sagenhafte 3.200 Euro Schaden wurde dort ausgewiesen. Ein Schaden, der nicht wirklich sichtbar war. So zum Beispiel war die Rede von Steinschlägen an der Rückwand des Außenspiegels, die nicht größer waren als die Hälfte des kleinen Fingernagels. Schön waren zum Beispiel aber auch die leichten Verbrauchsspuren am Beifahrersitz … usw.

Abgesehen davon dass ich diese Mängelliste mehr als unverschämt sehe, muss ich mich doch fragen was die Autohäuser erwarten. Soll man das Auto leasen um es in die Garage zu stellen und an Sonntagen anschauen zu können. Wohlgemerkt nicht zu häufig sonst könnte der Lack noch Verbrauchsspuren aufweisen. Ganz ehrlich ein Auto ist und bleibt ein Gebrauchsgegenstand – vielleicht sollten die Autohändler etwas mehr Realitätssinn entwickeln und einfach mal darüber nachdenken dass man ein Auto nach 26 Monaten nicht wieder komplett neuwertig zurückbekommt.