2007-11-30

"6 aus 49" und dafür 38 Millionen

Wow, morgen Abend dürfte die Lottoziehung mal wieder Traumquoten erzielen. Millionen von Menschen werden mit Ihrem Tippschein vor dem Fernseher sitzen und darauf hoffen, dass die sechs, von der Ziehungsmaschine ausgespuckten, Kugeln ihre Zahlen haben. Immerhin geht es diesen Samstag um den höchsten Lotto-Jackpot, den es in Deutschland jemals gab - 38 Millionen.

Apropos Lotto, da muss ich an dieser Stelle einfach einen Buchtipp platzieren. "Die Versuchung" von David C. Baldacci ist ein packender Thriller der Spannung von der ersten bis zur letzten Seite garantiert.

Hier eine Kurzbeschreibung:

"Seien Sie vorsichtig mit Ihren Wünschen. Sie könnten in Erfüllung gehen."
Die bildhübsche LuAnn lebt mit ihrem Töchterchen Lisa und ihrem arbeitsscheuen Lebensgefährten in einem heruntergekommenen Wohnwagen. Gefangen im Teufelskreis der Hoffnungslosigkeit, schlägt sie sich mit Gelegenheitsjobs durch — bis sie ein mysteriöses Angebot erhält: Ein Mann namens Jackson bietet ihr an, sie zur Hauptgewinnerin in der staatlichen Lotterie zu machen. Einzige Bedingung: Sie müsse genau das tun, was er ihr sage, und dürfe sich niemand anvertrauen. LuAnn akzeptiert - und gewinnt. Aber dann erkennt sie, daß das Spiel mit dem Glück in Wirklichkeit tödlicher Ernst ist ...

2007-11-29

Können Katzen platzen?

Seit nun eineinhalb Jahren teile ich meine Wohnung mit Hugo. Hugo ist ein schwarzer Kater, der eines Tages in einer Kiste vor die Haustür von Freunden gestellt wurde. Damals war er fast verhungert und bestand nur noch aus Haut und Knochen. Heute ist das ganz anders, zwischen Haut und Knochen hat sich eine Menge Fett angesammelt.

Jedes Mal wenn ich seinen Futternapf fülle stelle ich mir die Frage: "Können Katzen platzen?". Klar könnte und müsste ich ihn auf Diät setzen aber wie bitte soll ich das den hinkriegen? Was er bei mir in der Wohnung frisst kann ich ja noch kontrollieren aber was er sich draußen an Leckerbissen organisiert - tja darauf hab ich keinen Einfluss. Ich kann wohl nur hoffen, dass er demnächst eine Kätzin findet die seinen Ehrgeiz weckt weniger zu essen.

Hugo heute

Hugo in einem Jahr bei anhaltendem Hunger

2007-11-27

Tausche Schokolade gegen Zeit

Für gewöhnlich bringt mich die Lufthansa von Termin zu Termin. Für den heutigen Termin hatte ich die Wahl zwischen einer Maschine der Lufthansa um 07:05 Uhr und einer Maschine der AirBerlin um 08:15 Uhr. Beide Flüge hätten mich pünktlich nach Köln gebracht, allerdings hätte mir der Lufthansa-Flug extrem viel Zeit für eine Menge Kaffee vor dem Termin gelassen. Da mir mein Schlaf in diesem Fall wichtiger war und der Wetterbericht schlechte Straßenverhältnisse vorausgesagt hat, habe ich mich für den Flug der AirBerlin entschieden. Eine Entscheidung die mir einige Punkte für mein Erfahrungskonto verschaffen sollte.

Am Flughafen angekommen konnte ich schnell feststellen, warum all meine Kollegen und ich die Lufthansa bevorzugen. Da vornherein geplant war, dass mich die Lufthansa wieder nach München bringt habe ich meinen Wagen im lh-terminal-nahen Parkhaus abgestellt. Tja, erster Erfahrungspunkt - der Weg von diesem Parkhaus zum AirBerlin-Counter gleicht einer kleinen Marathonstrecke - einmal quer durch den Flughafen.

Endlich am QuickCheckIn-Automaten angekommen ziehe ich mir meine Bordkarte und stelle dabei fest, dass ein Mittelplatz in der vorletzten Reihe für mich reserviert ist - den Platz zu wechseln war nicht mehr möglich. Zweiter Erfahrungspunkt bei der Lufthansa wird über meine Miles&More-Karte immer ein Gangplatz reserviert.

Mit meinem BoardingPass in der Hand machte ich mich nun also auf den Weg zur Sicherheitskontrolle. Und da stand ich dann erstmal ... geschlagene 30 Minuten hat es gedauert, bis ich endlich meine Tasche aufs Band stellen konnte. In diesen 30 Minuten glich mein Gemütszustand einem Wasserkessel der sich der 100Grad-Grenze nähert. Erfahrungspunkt Nummer 3, mit AirBerlin reisen eine Menge Touristen und die wissen eben nicht dass man keine Flüssigkeiten mitnehmen darf, dass die Gürtelschnalle gerne mal piept und dass man nicht mit Hosentaschen voll Kleingeld fliegen sollte.

Abgesehen davon, dass ich die Uniformen der AirBerlin-Crew sehr seltsam finde - Jette Joop mag es mir verzeihen - und dass der Snack nicht immer ganz einfach zu essen ist, in meinem Fall war das lauwarmen "Laugenstangerl" mit der Serviette verwachsen, habe ich eine Sache über mich gelernt:

Mittlerweile ist mir meine Zeit wichtiger als ein Schokoladenherz welches ich während des Flugs bekomme.

2007-11-25

Löwenlaune

Der Löwe - auch bekannt als König der Tiere. Wenn er brüllt ist in der Steppe Ruhe und kein Tier traut sich, auch nur laut zu atmen. Nun gibt es Löwen ja nicht nur in der freien Natur oder im Zoo, auch in der Astrologie haben sie ihren Platz als Sternzeichen gefunden. Ich selbst bin einer von ihnen. An dieser Stelle muss ich mal die Lanze für unsere "Löwenlaunen" brechen.

Wie Löwen nun mal so sind, leben wir all unsere Launen extrem aus - inklusive der Schlechten. Gerne ziehen wir uns bei schlechter Laune zurück. Wird dieser Rückzug dann nicht akzeptiert, kommentiert oder gar ignoriert kommt es schon einmal vor, dass wir brüllen und verletzende Worte einsetzen. Ob das moralisch richtig ist sei dahin gestellt. Durch den Rückzug signalisiert man deutlich, dass man im Augenblick keine sozialen Kontakte sucht. Man könnte darum auch sagen jeder Kontaktversucht geht auf eigenes Risiko.

Es gibt immer wieder Menschen, die denken sich darüber hinweg setzen zu müssen und einem mit ihrer unerträglich guten Laune auf den Pelz rücken. "Brüllt" man und wendet sich ab sind sie verletzt, verstört oder wütend. Aber wenn in dieser Situation jemand den Grund hat wütend zu sein, dann wohl der Löwe der sich zurück gezogen hat - immerhin wurde sein Rückzug ignoriert. Wir Löwen haben keinesfalls Spaß daran, auf den Gefühlen anderer Menschen rum zu trampeln und damit wir das nicht ungewollt tun müssen, hier eine kleine Anleitung für den Umgang mit uns:

  1. Ignoriere niemals die Laune!
  2. Schiebe die Schuld nicht zurück wenn Du dich über die Laune hinweggesetzt hast und die Reaktion darauf nicht verkraftest!
  3. Versuche nie einen Löwen als einfachen Menschen zu sehen - wird sind eben eigen und etwas schwierig.

2007-11-24

Thanksgiving in New York

Ich habe heute einen sehr interessanten Artikel zum Thema "Thanksgiving" gelesen. Am 22.11.07 - dem vierten Donnerstag im November - feierte Amerika traditionell Thanksgiving.

Nach der "Macy´s Thanksgiving Parade" kehrt an diesem Tag selbst in New York Ruhe ein und die Stadt die niemals schläft, verfällt in ein Nickerchen - ab 18.00 Uhr ist die Stadt wie leergefegt. Das liegt wohl daran, dass Thanksgiving kein Feiertag ist, der mit einer Religion in Verbindung gebracht wird. Dadurch können alle Nationen und Religionen diesen Tag im Kreise ihrer Lieben feiern.

In New York gibt es ca. 1,3 Mio. Obdachlose welchen an diesem Tag auch besonders geholfen wird. Die Menschen zeigen sich großzügig und versorgen und unterstützen die öffentlichen Suppenküchen und Wohnheime mit Essen. Eine Zahl die man sich vielleicht schwer vorstellen kann. Wenn man überlegt, dass in München ca. 1,342 Mio. Menschen leben bekommt man ein Bild dieser Dimension.

Für New York ist dieser Tag die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Den darauffolgenden Tag nennen die New Yorker den "Black Friday". An diesem Tag wird um 05.00 Uhr morgens der offizielle Weihnachtseinkaufsmarathon eingeläutet und dann gibt es nur noch ein Motto: "Shoppen bis zum umfallen".

2007-11-22

Victoria´s Engel sind überall !!!

Sobald ich etwas Zeit an einem Flughafen habe führt mich mein Weg unter anderem in den Bookstore. Nur ein kurzer Blick genügt und man sieht auf den Titelblättern der Zeitschriften und Magazine was die Welt bewegt.

Heute hat den Preis für das "Thema der Woche" eindeutig "Victoria´s Secret" verdient. Mit der, erst kürzlich stattgefundenen, Show sind Victoria´s Engel fast überall. Was soll ich noch sagen ... die Engel haben mich heute förmlich verfolgt: Am Flughafen, im Flugzeug (leider nur in der Zeitung) und gerade eben noch in meinem Wohnzimmer - ja, leider auch nur im TV.

Grund genug, hier ein paar Eindrücke online zu stellen.

Diese Zwei standen zwar nicht auf dem Laufteg, gehen aber auch als Engel durch interessante Mischung - verzweifelte Hausfrau und Heldin - Eva Longoria und Hayen Panettiere.

Alle Bilder sind von Wire Image und unter anderem auf http://www.bunte.de/ zu finden.

2007-11-21

Mal wieder "Lotto-Fieber"

In unregelmäßigen Abständen schwappt es über´s Land - das "Lotto-Fieber".

Auch ich hab mich dieses Mal anstecken lassen und stelle mein Glück auf die Probe. Sechs, mir wichtige, Zahlen habe ich in ein Kästchen gepackt. Auf Spiel 77 und Super6 verzichte ebenso wie darauf die restlichen Kästchen auszufüllen. Wenn es Fortuna mit mir wirklich gut meint und mich beschenken will, dann kann/wird sie es auch mit einem Kästchen tun.

Aber ich finde es immer wieder interessant zu sehen, wie die Menschen völlig austicken wenn der Jackpot in den zweistelligen Millionenbereich gewachsen ist, da werden Lottoscheine im Wert von 150,- Euro und mehr abgegeben .... für mich ein Rätsel. Meistens sehen die Spieler solcher Scheine so aus, dass man ihnen nahelegen möchte den Spieleinsatz doch lieber in ein Stück Seife oder eine neue Jeans zu investieren. Wahrscheinlich muss das so sein, sonst könnte so manche Zeitung keine Story wie "Vom Bettler zum Millionär" bringen.

Mit Sicherheit ist dieser Eintrag jetzt zu boshaft, als das mich das Glück dafür belohnen wird. Aber wer weiß - Wunder gibt es immer wieder.

Ein Abend in der "BMW Welt"

Mittlerweile neigt sich der November dem Ende zu und damit sind wir in einer Jahreszeit angekommen, in welcher sich traditionell ein Weihnachtsessen an das Andere reiht. Mein persönlicher Saisonauftakt war gestern Abend.

Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen meiner Abteilung trafen wir uns zu einem "Vorweihnachtsessen" in der neueröffneten BMW-Welt. Die Architektur des Gebäudes ist absolut beeindruckend - eine geniale Konstruktion aus Glas, Stahl und Beton. Wenn man etwas für diese puristische Bauweise übrig hat lohnt sich ein Besuch auf alle Fälle. Hinzu kommen noch eine Menge schöner Autos - die ideale Mischung.

Wenn man zum gestrigen Abend noch etwas anmerken kann dann eigentlich nur, dass die Atmosphäre in dem Restaurant etwas kühl war. Durch die offene Konstruktion des Gebäudes erinnerte das Restaurant mehr an eine Flughafen-Lounge als an ein Spitzenrestaurant. Da half es auch nicht, dass der Service und das Essen waren ausgezeichnet waren.

2007-11-18

"Unsichtbar - Zwischen zwei Welten" - DVD-Tipp

Heute gibt es mal wieder einen DVD-Tipp. Nach den letzten Filmen, welche alle eine glatte 1 von mir bekommen haben gibt es heute einen Film, welcher eher mit einer 3 bewertet ist. Leider verspricht der Trailer mehr als der Film letztendlich halten kann, die Rede ist von "Unsichtbar - Zwischen zwei Welten".

Hier eine kurze Inhaltsangabe des Films:

Der Streber Nicklas hat in der Schule kein leichte Leben. Eines Tages wird er von der Clique seiner Klassenkameradin Annelie zusammengeschlagen und leblos im Wald vergraben. Als er am nächsten Tag in die Schule kommt, scheint ihn niemand mehr wahrzunehmen. Erst nach und nach begreift Nicklas, dass er tot ist und erst aus seinem Zwischenzustand befreit wird, wenn sein Körper im Wald gefunden wird. Dazu ist er allerdings ausgerechnet auf die Hilfe von Annelie angewiesen.

Und hier der Trailer:


video

2007-11-17

Land der "Burger-Bürger"

Gestern fand ich in der "WELT KOMPAKT" den Beweis dafür, dass nicht nur für mich das Sehen eines Fastfood-Restaurants dem Ruf der Sirenen in Odysseus-Geschichten gleichkommt.
Wie der Artikel beschreibt, ziehen wir Deutschen den Burger immer mehr der Hausmannskost vor.

WELT KOMPAKT vom 16.11.2007

2007-11-16

"All doors in flight!"

"All doors in flight!"; wenn dieser Satz aus den Lautsprechern einer Flugzeugkabine klingt, ist klar das man gleich den festen Boden unter den Füßen aufgibt. Vorausgesetzt man leider nicht unter Flugangst, ist das spätestens der Moment in dem man sich entspannt in den Sitz fallen lässt um ein wenig zu träumen, ein spannendes Buch zu lesen oder vielleicht den bevorstehenden Termin vorzubereiten.

Gestern zum Beispiel, als ich von Düsseldorf zurück nach München geflogen bin stieg ich voller Vorfreude auf einen entspannten Flug in die Maschine.

Während sich die Passagiere vor mir bemühen, ihre ohnehin zu großen Gepäckstücke in die Staufächer zu hieven lasse ich meinen Blick über die bereits sitzenden Mitreisenden schweifen. Von der eleganten Dame, über den zerstreuten Professor bis hin zum kleinen Kind hatte diese Maschine wirklich jedes Klischee zu bedienen - inklusive der dicken Frau, die bestimmt lieber zwei Plätze für sich hätte und darauf hofft, dass der Platz neben ihr frei bleibt damit sie ihrem Körper den notwendigen Platz bieten kann.

Ein kurzer Blick auf meinen Boarding Pass bestätigte die plötzlich in mir aufsteigende Befürchtung - ich sitze neben der Dicken. Da ich absolut kein Interesse daran hatte dieser Frau körperlich näher kommen zu müssen als irgendwie notwendig bat ich sie, ihre Armlehne nach unten zu klappen. Diese Bitte wurde mit einem bösen Blick und einem tiefen Grummeln quittiert. Gleichzeitig versuchte sie die eben verlorene Platzfreiheit durch eine andere Fußstellung wieder auszugleichen. Ergo, ihre Schenkel pressten sich in meinen Sitzbereich was mich dazu veranlasste, die Beine in Richtung Gang zu drehen. Das wiederum kollidierte mit dem Servicewagen der Stewardess.

Nachdem ich mir eingeredet habe, es hätte schlimmer kommen können - nämlich dann wenn ich den Mittelplatz zwischen zwei solcher Dicken hätte - habe ich meine Vanity Fair aus der Tasche geholt.

Natürlich las meine Sitznachbarin fleißig mit, da konnte sie auch die Erkenntnis eines Artikels, dass dicke Frauen mit einem höheren Krebsrisiko leben, nicht abschrecken. Was dieser Artikel nicht schaffte, erledigte das Interview mit Tim Mälzer. In der aktuellen Ausgabe erzählt Tim Mälzer von seiner Erfahrung mit Kochshows. Eine der Überschriften des Artikels war: "Kochshows sind Entertainment und natürlich auch Ersatzbefriedigung: Zugucken macht auch satt!".

Irgendwie fand ich es total witzig, dass ich diesen Artikeln gerade an diesem Tag neben einer Dicken lese. Sie hatte nach diesem Satz auf alle Fälle keine Lust mehr weiter zu lesen, drehte sich in Richtung des anderen Fluggastes und die Zeitschrift gehörte wieder mir. Mehr Platz hatte ich zwar immer noch nicht aber zumindest kam nun die Luft an meinem Hals nur noch aus der Düse über mir.

2007-11-15

1:0 für "Bauchgefühle"

"Mittlerweile ist es schon wieder vier Wochen her, dass ich die Abschlussklausuren für mein Studium geschrieben habe. Eigentlich wird es jetzt Zeit für die Ergebnisse der Erstkorrektur"; mit diesen Gedanken bin ich heute Morgen aufgewacht.

Prompt war es dann auch soweit - heute fand ich einen Umschlag der Akademie in meinem Briefkasten.

Als ich das Kuvert sah war von dem guten Bauchgefühl, mit welchem ich seinerzeit die Prüfung verlassen habe, nichts mehr zu spüren. Tief durchatmen, Augen schließen und Umschlag aufreißen ... kurze knappe Anweisungen gab mir mein Kopf, genauso führte ich sie auch aus.

Beim Lesen des Schreiben meldet sich mein Bauchgefühl mit einem Schlag zurück:

Notenschnitt: 1,8

Damit ist größte und wichtigste Teil der Prüfung geschafft. Und das trotz Job und sonstigen Ablenkungen des Lebens - ich kann es noch gar nicht richtig glauben.

2007-11-14

Experiment "abgeben und vertrauen"

An dieser Stelle ist es wohl mal an der Zeit für ein Geständnis:

Mein Name ist Ralph und ich bin ein Kontrollfreak. Zugegeben, ich hab gerne die Kontrolle aber wer hat das den nicht! Umso schlimmer ist die Erkenntnis, welche ich seit der Beförderung im Oktober fast täglich machen muss - nämlich die, dass ich nicht mehr Alles selbst machen kann, Dinge abgeben muss und was am schlimmsten für mich ist - mich auf Andere verlassen muss.

Aber da ich ja lernwillig bin habe ich beschlossen, mich auf das Experiment "abgeben und vertrauen" einzulassen.

Experimente zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie nicht immer auf Anhieb funktionieren und die gewünschten Ergebnisse liefern. Natürlich kann ich die Rahmenparameter des Experiments bestimmen aber was das Resultat angeht muss ich mich überraschen lassen oder auf Prognosen Anderer vertrauen. Für mich als - okay nennen wir es noch einmal - Kontrollfreak ist es verdammt schwierig sich darauf einzulassen.

Ein gescheitertes Experiment kann ja aber auch bedeuten, dass jemand einen Fehler gemacht hat und um das auszuschließen muss man kontrollieren. Allerdings stellt man mit dieser Kontrolle gleichzeitig wieder das Vertrauen in Frage. Und genau das ist wohl der Grund warum dieses Experiment "abgeben UND vertrauen" heißt.

Egal wie ich es drehe und wende, einfach wird dieses Experiment für mich auf keinen Fall aber so what - ich kann nur daraus lernen.

2007-11-13

Eiskalter Engel mal ganz heiß !!!

Jahrelang jagte sie als Buffy den Vampiren hinterher, dann wurde es still um sie.

Als Kathryn in "Eiskalte Engel" hat Sie bewiesen, dass die Rolle als Biest auch zu ihr passt. Ein absolut genialer Film wie ich finde. Sarah Michelle Gellar ist für mich ganz klar eine Frau die in den Club "Schönste Frauen dieser Erde" gehört.

Wie es scheint, gefällt sie sich in der Rolle als Vamp - zumindest hat sie für das aktuelle Shooting der Maxim wieder in diese Themenschublade gegriffen.

2007-11-12

Die Größe ist doch wichtig !!!

"Auf die Größe kommt es an !!!" Ein oftmals gehörter Satz den ich seit heute Morgen mehr den je bestätigen kann. Bis mein bestellter Wagen vom Band rollt, komme ich in den Genuss einen Mietwagen zu fahren - ein VW Golf der neuen Generation.

Soweit so gut - wäre es Sommer. Tja, nur leider steht der Winter vor der Tür und Väterchen Frost schlug gestern Nacht kräftig zu. Als ich heute Morgen zum Parkplatz kam fand ich den Wagen mit vereisten Scheiben vor, darauf wartend bewegt zu werden.

Nachdem ich festgestellt hatte dass ich keinen Eiskratzer im Wagen habe, habe ich mich mit einer CD-Hülle daran gemacht, die Scheibe vom Eis zu befreien. Als ob das für einen MONTAG-Morgen nicht schon mühsam genug wäre musste ich dabei feststellen, dass die Mitte der Frontscheibe zu einem mir unerreichbaren Gebiet zählte. Kurz und knapp - ich war zu klein mir freie Sicht zu verschaffen.

Bei geöffneter Tür auf den Einstieg zu steigen um sich größer zu machen als man ist kam für mich nicht in Frage - "Hallo, wir sprechen hier von einem VW Golf und nicht von einem LKW!"

Vielleicht sollte ich zukünftig die Autos nicht mehr Probefahren sondern die Frontscheiben Probekratzen.

2007-11-11

Igeltag

Sonntag, draußen pfeift der Wind um´s Haus, es nieselt und es ist ziemlich kalt. Die idealen Voraussetzungen um einen Igeltag einzulegen. Damit so ein Igeltag zu dieser Jahreszeit richtig gut wird braucht man gute Musik, ein spannendes Buch, eine tollen Film und ganz wichtig eine Kanne Tee.

Folgende Tageskombi kann ich empfehlen:

1. Die Musik

2. Das Buch

3. Der Film

4. Der Tee

2007-11-10

Gibt´s die Zeltplane auch mit Streifen?

Na bravo, geahnt habe ich es ja schon länger aber heute Morgen hab ich den Beweis bekommen. Mein Körper macht mittlerweile was er will...

Auch wenn sie nicht wirklich was dafür können, die Waage und der Spiegel gehören definitiv nicht mehr zu meinen Freunden. Ja, eigentlich müsste ich ihnen dankbar sein immerhin haben sie mir die Augen geöffnet aber "Hallo" geht das nicht auch ein wenig sanfter.

Wenn ich jetzt nicht die Notbremse ziehe und versuche den Kopf stärker als den Körper werden zu lassen, kann ich bald Fürsorge beantragen. Ein Teil meines Geldes geht dann nämlich für Essen drauf und der Andere für die Zeltplanen, die ich dann als Hose und Pullover bezeichnen werde.

Im Endeffekt habe ich aktuell also drei Möglichkeiten:

  1. Ich gehe zum Zahnarzt und bleiche meine Zähne noch einmal. Dann bin ich wenigstens der Dicke mit den sußerweißen Zähnen.
  2. Ich höre endlich wieder auf Burger als gesunde Zwischenmahlzeit zu sehen und knabbere stattdessen an Salatblättern, Obst und Gemüse.
  3. Ich sperre mich für zwei Wochen weg und ernähre mich von Wasser und Brot.

Ich entscheide mich für die goldene Mitte. Die weißen Zähne gibt es als Belohnung wenn ich auf der Waage wieder 8 - 10 Punkte unter meinem Geburtsjahr liege - und nein, ich spreche hier nicht von der vierstelligen Schreibweise.

Wäre doch gelacht wenn ich es nicht wieder schaffe, dass mein Körper auf mich und nicht die Fastfoodketten dieser Welt hört. Sollte ich verlieren, kann ich dieses Bild ja schon mal an die Schneiderin meines Vertrauen geben, dann kann sie sich ein paar nette Zeltdesigns überlegen.

2007-11-09

"DEXTER" kommt nach Deutschland

Mit "Heroes" hat RTL II bewiesen dass sie am Puls der Zeit sind und wissen, welche Formate in USA gerade einen Hype erzeugen. Die Vanity Fair erwähnte in der letzten Ausgabe ein weiteres Programmhighlight welches den Weg aus USA direkt zu RTL II finden wird.

Ab 2008 wird "Dexter" im Programm von RTL II zu sehen sein:

Dexter Morgan arbeitet beim Miami-Metro Police Department als Forensiker, insbesondere rekonstruiert er den Tathergang anhand der Blutspritzer am Tatort. So weit so gut, eine normale Crime-Serie wäre da nicht ein kleines Geheimnis:

Als Vierjähriger musste Dexter zusehen wie seine Mutter ermordet wurde. Dadurch erleidet er irreparable psychologische Schäden und entwickelt unter anderem den Drang zu töten. Um seine Mordlust zu stillen jagt er nachts Verbrecher, die durch die Maschen des Gesetzes schlüpfen konnten: Vergewaltiger, Menschenhändler, Mörder.

Ohne Zweifel eine Geschichte die für Spannung und Gesprächsstoff sorgt. Und bei der hochwertigen Umsetzung und dem Handlungsort Miami kommt auch das Auge nicht zu kurz. In Amerika wird gerade die 2. Staffel mit großem Erfolg ausgetrahlt.




Beide Bilder sind © 2006 Showtime

2007-11-08

Beschützerinstinkt

Bei uns Männern kann schon eine zierliche blonde Frau ausreichen, um den Beschützerinstinkt zu wecken. Ein kleines Baby im Kinderwagen ist es oftmals bei Frauen, welches diesen Instinkt auslöst. Jeder Mensch hat einen Menschen den er beschützen und vor Fehlern, die er selbst bereits gemacht hat, bewahren möchte - die Eltern die Kinder, der Freund den Freund oder der Bruder den Bruder.

Abgesehen davon, dass man eine Person nicht hundertprozentig schützen kann ist es vielleicht auch dem Menschen nicht fair gegenüber. In der Regel lernen wir durch Fehler Dinge beim nächsten Mal anders oder besser zu machen. Genauso machen wir Erfahrungen aus den wir lernen, manche Dinge nicht zu tun.

Angenommen man beschützt jemanden immer und überall vor schlechten Erfahrungen, würde man dann nicht die Entwicklung dieser Person behindern? Entfaltet sich unsere Persönlichkeit nicht auch ein Stück weit durch die Erfahrungen und Fehler die wir in unserem Leben machen? Und zeichnet das nicht eigentlich das Leben aus - Erfahrungen zu sammeln und daraus zu lernen?

Wenn ich mir diese Fragen stelle komme ich immer wieder auf eine Schlussfolgerung:

Irrsinnigerweise erfordert es hin und wieder genau das offensichtliche Gegenteil zu tun um dem Instinkt gerecht zu werden. Und um einen Menschen wirklich zu beschützen, muss man ihm auch zugestehen die eine oder andere schlechte Erfahrung zu machen.

2007-11-07

Eva Mendes ... ein Märchen!

Heute hat mich eine gute Freundin mit ein paar netten Bildern von Eva Mendes überrascht. Da ich mein Blog nicht nur mit meinen Gedanken sondern auch den schönen Dingen des Lebens füllen möchte war klar, dass diese Bilder hier ihren Platz finden werden. Für mich gehört Eva Mendes zu einer der schönsten Frauen unseres Planeten.

Hier ein paar Bilder aus dem Campari-Kalender 2008. Wie man auf den Bildern unschwer erkennt war das Motto des Shootings - Märchen. Ich persönlich finde jedes Bild genial, drei davon findet ihr.



2007-11-05

Wurzel und Flügel ...

"Man kann Wurzeln und Flügel haben !!!"


Dieses Zitat stammt aus dem Film "Sweet Home Alabahma". Der Film lief gestern Abend nebenbei während ich am Computer saß und meine Mails beantwortete.





Die Sache mit den Schubladen ...

Ich glaube jeder hat eine Schublade in welche er die Dinge packt, die einfach so rumfliegen und keinen wirklichen Platz haben. Selbst in der ordentlichsten Wohnung findet sich so eine kleine Chaos-Oase. Aber um diese Schubladen geht es heute nicht.

Immer wieder kreuzen Menschen meinen Weg, die sich extrem offen geben. Sieht man jedoch genauer hin, erkennt man hinter ihren Augen den Schrank voller emotionaler Schubladen in welche sie Alles und Jeden packen.

Vielleicht tun sie es aus Bequemlichkeit, vielleicht aus Selbstschutz und nicht zuletzt aus einer gewissen Oberflächlichkeit heraus. Mit Schubladendenken erleichtern sie sich den Alltag, setzen sich aber auch gleichzeitig Scheuklappen auf und stumpfen die eigenen Sinne ab. Abgesehen davon ist es für den Gegenüber mehr als unhöflich. Wer will schon nach einem Schema beurteilt und in eine Schublade mit Vorurteilen gepackt werden. Mit ziemlicher Sicherheit fand sich ein jeder von uns schon einmal in solch einer Schublade wieder - ein angenehmes Gefühl ist was anderes.

Offen gestanden hab auch ich mich schon das eine oder andere Mal dabei ertappt, wie ich versucht habe, jemanden in eine Schublade zu pressen aber nur um im Nachhinein festzustellen dass ich völlig falsch lag.

Deshalb sollte man die Augen offen halten, Neuem eine Chance geben und auch mal Neues zulassen. So ist man zwar nicht gegen ein imaginäres Sideboard im Kopf gefeit aber immerhin hat man keine genormten Schubladen ...