2007-12-31

3..2..1 Happy New Year !!!

Nur noch wenige Stunden und das Jahr 2007 gehört der Vergangenheit an.

Voller Euphorie werden heute Nacht wieder Vorsätze in den Raum gestellt bei denen es spannend bleibt ob sie jemals zur Umsetzung kommen werden. Die Fitnessstudiobesitzer, Rauchentwöhnungsgurus und Diätkönige haben ihre Stifte bereits gespitzt und stehen in den Startlöchern.

Neben den ganzen Neustarts sollte man sich aber auch einen Moment Zeit nehmen, um über das vergangene Jahr nachzudenken.

2007 war für mich ein interessantes Jahr. Sicherlich gab es in der Vergangenheit bessere Jahre aber lernen durfte ich in 2007 weit mehr als in so manch gutem Jahr. Sollte ich eine Überschrift für dieses Jahr wählen dann folgende: "Es kommt immer Alles anders als man denkt!"

Und damit ist an dieser Stelle das Kapitel 2007 geschlossen und Kapitel 2008 kann geschrieben werden. Aber vorher wird gefeiert .... GUTEN RUTSCH UND FROHES NEUES JAHR !!!!

2007-12-30

Jäger und Sammler

Wie so manchem Raubtier auch sagt man uns Männern nach einen schlummernden Jagdtrieb zu haben. Das ist wohl auch der Grund warum auch ich hin und wieder zum Jäger werde. Dieses Mal spreche ich ausnahmsweise nicht von Frauen. Vielmehr geht es um kleine silberne Scheiben mit einem Loch in der Mitte – richtig, DVD´s.

Mit der aktuell angekündigten Aktion hat Media Markt definitiv meinen Instinkt geweckt. Morgen gibt es alle DVD´s, CD´s und Software um 19% billiger. Man könnte auch sagen, es wird einem die Mehrwertsteuer abgenommen.

Für mich steht fest, dass ich mich morgen in der Filiale meines Vertrauens auf die Jagd nach dem einen oder anderen Schmuckstück für meine Sammlung machen werde. Da muss ich doch gleich die Liste noch einmal auf Vordermann bringen …

2007-12-28

Merkwürdige Zeit !!!

"Ist es tatsächlich gerade eine merkwürdige Zeit oder kommt es nur mir so vor?"

Eine Frage die mir seit gestern nicht mehr aus dem Kopf geht. Merkwürdig insofern dass ich permanent schlafen könnte. Kaum dass ich morgens die Augen geöffnet und aus dem Bett gekrochen bin, freue ich mich schon wieder darauf wenn ich abends unter der Bettdecke verschwinden kann. Jetzt ist es eben die Frage ob es tatsächlich nur an mir liegt oder aber an der Jahreszeit und der Tatsache dass wir uns "zwischen den Jahren" befinden. In der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr gehen die Uhren ja bekanntlich etwas langsamer.

Der Gedanke, dass es Menschen gibt in deren Leben die Uhren immer in diesem Rhythmus tickt erschreckt mich ein wenig. Oder anders ausgedrückt - ich bin froh dass meine Uhr für gewöhnlich etwas schneller tickt. Und bis es soweit ist und sie wieder mit der gewohnten Geschwindigkeit läuft behelfe ich mir mit viel LSD ....

... keine Sorge, mein LSD ist LESEN, SCHLAFEN, DVD-Schauen


2007-12-26

Auch eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag richtig!

"Auch eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag richtig!"

Ein genialer Satz von einem genialen Mann aus einem packendem Thriller. Um eine Überdosis an "Herzschmerzfilmen" zu vermeiden ist es heute Zeit, für einen Filmtipp in die andere Richtung - einen Thriller. "Das perfekte Verbrechen" ist ein toller Film mit Anthony Hopkins der für 112 Minuten fesselnde Unterhaltung steht.

Der wohlhabende und hochgradig intelligente Ingenieur Ted Crawford plant den perfekten Mord. Nachdem er erfahren hat, dass ihn seine Frau betrügt, schießt er ihr aus nächster Nähe in den Kopf. Als die Polizei erscheint, legt er noch am Tatort ein Geständnis ab. Der ehrgeizige Anwalt Willy Beachum, der die Vertretung der Anklage übernimmt, glaubt leichtes Spiel mit dem vermeintlichen Routinefall zu haben. Doch da soll er sich gewaltig irren ...

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2007-12-25

Alternativen zu Sissi

Weihnachten ist die Zeit, in der man nicht nur Mord und Totschlag auf dem Bildschirm sehen möchte. Vielmehr möchte man seichte Komödien und gerne auch mal was für´s Herz sehen. Eine Tatsache, welche die Programmdirektoren der Sender erkannt und das Programm auch dementsprechend "herzlastig" gestaltet haben.

So werden in diesen Tagen auch regelmäßig die Sissi-Filme aus der Kiste geholt. Aber es gibt Menschen, die haben einfach keine Lust darauf, Sissi auf Ihrem Weg zur Kaiserin zu begleiten. Daran ändert auch die hundertste Ausstrahlung nichts.

Ich selbst gehöre zu diesen Menschen und habe deshalb hier drei schöne Filme als hervorragende Alternative zu Sissi 1 bis 3 rausgesucht.

Mittlerweile ein Klassiker - "Tatsächlich Liebe"

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Romantische Komödie aus dem letzten Jahr - "Liebe braucht keine Ferien"

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Schöner Film mit toller Besetzung - "Haus am See"

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Voller Erfolg !!!

Die Wiederbelebung des Wunschzettels war ein voller Erfolg. Gestern Abend saßen nur fröhliche Gesichter um den Weihnachtsbaum und dass es wahrlich nicht immer so gewesen. Dank der Wunschliste hat in diesem Jahr jedes Familienmitglied Geschenke bekommen über die es sich freuen konnte.

Auch ich hatte keinen Grund zu meckern. Ich hab eine Menge DVD´s und Bücher bekommen und genau darum werde ich mich heute kümmern. Einen Tag lang nur Lesen, DVD schauen und zwischendurch vielleicht mal einen kleinen Spaziergang machen.

Die alljährlichen Weihnachtsbesuche bei Freunden und Verwandten haben ich alle auf morgen geschoben. Damit habe ich mir selbst ein Geschenk gemacht - einen freien Tag mit viel Zeit für mich selbst.

2007-12-24

Fröhliche Weihnachten !!!

Ich wünsche Euch Allen ein frohes Weihnachtsfest im Kreise lieber Menschen und natürlich ganz tolle Geschenke !!!

Bin mal gespannt, was für mich unterm Baum liegen wird und wie es letztendlich mit dem Wunschzettel geklappt hat.


Der Herd ist vorgeheizt !!!

Das letzte Türchen im Adventskalender wurde heute Morgen geöffnet somit ist für jeden klar, der Weihnachtsmann steht in den Startlöchern. In weniger als 8 Stunden werden die bunten Geschenke unter den Weihnachtsbäumen liegen.

Für mich ist jetzt höchste Zeit, mich um das Weihnachtsmenü zu kümmern -ist traditionell meine Aufgabe.

In diesem Jahr sieht das Menü so aus:
  1. Entenbrust auf Feldsalat mit Honig-Balsamico-Dressing

  2. Rinderbraten in Rotweinsoße und Koketten

  3. Bunter Teller voll Desserts

Gekauft habe ich die Zutaten heute Morgen oder sollte ich besser sagen erkämpft. Bereits 5 Minuten für Ladenöffnung stand eine Schlange von 30 Menschen vor der Tür und wartete ausgestattet mit Einkaufswagen darauf, dass sich die Drehtür in Bewegung setzt. Wohlgemerkt wir sprechen hier von 07.00 Uhr morgens. Eine Stunde später, als ich wieder zum Wagen ging war der gesamte Parkplatz belegt .... ja, ich weiß Weihnachten kam schon sehr plötzlich.

2007-12-23

Noch 17 Tage ...

Als ich eben den Briefkasten leerte fand ich darin einen Brief vom Reisebüro. Nun halte ich es also schwarz auf weiß in den Händen - ich komme wieder nach New York. In nur 17 Tagen ist es soweit !!!

In solch einer Stadt braucht man natürlich auch einen Ort um sich zurückzuziehen und den Lärm und die Hektik für einen Moment aus zu sperren. Für mich wird dieser Ort das Le Parker Meridien sein. Ein wundervolles Hotel ganz nach meinem Geschmack mit einem traumhaften Blick auf den Central Park. Die Lage ist nicht weniger genial - in nur zwei Minuten ist man in der 5th Avenue oder im Central Park.

Natürlich habe ich nicht vor ,viel Zeit im Hotel zu verbringen. Aber verwöhnt wie ich nun mal bin ist es mir eben wichtig, dass das Bett, in dem ich schlafe auch in einem ordentlichen Haus steht. Und dieses Haus ist wirklich mehr als ordentlich.

Hier gibt es nähere Infos: http://www.parkermeridien.com/

Wo sind den Alle?

Wie angekündigt trat ich gestern mit einer Freundin den jährlichen Weihnachtsausflug an - dieses Mal stand Regensburg auf dem Plan.

In Regensburg angekommen lies uns eine Frage nicht mehr los: "Wo sind den Alle?" Es war schon fast erschreckend ruhig in den kleinen Gassen der Altstadt, gerade auch im Hinblick darauf, dass es der letzte Samstag vor Weihnachten war. Vielleicht haben die Regensburger ihre Kalender ja etwas besser im Griff als der Rest der Welt und haben bereits am Wochenende vor Weihnachten alle Geschenke besorgt. Oder aber sie haben noch gar nicht realisiert das Weihnachten ist - in einigen Teilen Bayerns gehen die Uhren ja bekanntlich etwas langsamer.

Wie auch immer, wir hatten einen traumhaften Tag und konnten alle noch fehlenden Geschenke in Ruhe besorgen. Aber das Wichtigste, wir hatten eine Menge Spass zusammen. Und als es dunkel wurde und sich aufgrund der Kälte kleine Eiskristalle in der Luft bildeten war die Stimmung perfekt - Weihnachten kann kommen.


2007-12-21

Alle Jahre wieder ...

München Hauptbahnhof, 22. Dezember 2007 - 09:15 Uhr, der Ausflug beginnt.

Zusammen mit einer sehr guten Freundin setze ich mich Jahr für Jahr in einen Zug, um zu einem der vielen Weihnachtsmärkte zu fahren. In den letzten Jahren ist dieser Ausflug ein Stück Tradition für uns geworden. Salzburg, Nürnberg und Ulm standen schon auf dem Plan - morgen soll nun Regensburg die Stadt sein, in welcher wir uns die Portion Weihnachtsgefühle abholen.

Das Schönste an diese Ausflügen ist, egal wie der Weihnachtsmarkt am Ende war, wir haben für ein paar Stunden den Alltag ausgesperrt und einen wundervollen Tag erlebt.



Freude am Fahren

Es ist soweit, mein neuer Wagen steht vor der Tür. Eigentlich ein ganz normaler BMW 1er wäre da nicht die ungewöhnliche, aber wie ich finde sehr schöne, Kombination der Farben - schwarzes Auto mit dunkelbraunen Ledersitzen.

Zugegeben was die förmliche Kleiderwahl angeht würde ich nun auch nicht unbedingt zu dieser Farbkombination greifen - schwarzer Anzug und braune Schuhe ist nicht mein Fall. Aber bei einem Wagen sieht es einfach klasse aus.

Nach 5 Jahren "Zoom Zoom" habe ich von nun an "Freude am Fahren".

Allerdings liegt im Moment noch ein kleiner Schatten über der Freude. Der Autohändler hat mal eben vergessen die Freisprecheinrichtung zu bestellen, außerdem stimmt die Zierleiste nicht mit der Bestellten überein und die Typenbeschriftung ist auch nicht weggefallen. Über die Zierleiste und die Typenbeschriftung kann ich ja noch hinwegsehen aber die Freisprecheinrichtung ist ein Muss. Gerade auch weil ich bereits in den letzten Monaten zweimal die Erfahrung machten durfte das telefonieren am Steuer schnell teuer wird.

Ob er wohl seine Fehler zugeben wird? Zumal er mir bei der Wagenübergabe noch die Freisprechanlage einstellen wollte - dumm war nur, dass ich zu diesem Zeitpunkt mein Handy nicht zur Hand hatte. Naja, wir werden sehen wie die Geschichte ausgeht.



2007-12-20

Mitarbeiter in Weihnachtslaune !!!

Gestern Abend stand die Weihnachtsfeier von RTL II auf dem Plan.

Wenn ich eines in den letzten Jahren lernen durfte, dann das der Sender für seine Feste wirklich großes Geld in die Hand nimmt. So wurden zum Beispiel in diesem Jahr alle Mitarbeiterinnen von einem Stylistenteam vor der Party geschminkt während die Männer sich ein spannendes Rennen an der eigens dafür aufgebauten Carrera-Bahn lieferten.

Als Location wurde dieses Jahr das "Parkcafe" in München gebucht. Entsprechend den Senderfarben war die Deko in rot, weiß und schwarz gehalten. Am Eingang warteten zwei Engel auf die Gäste um einem mitzuteilen an welchem Tisch man sitzen sollte. Wie es sich für ein ordentliches Fest gehört hatte sich das Organisationsteam lange Gedanken darüber gemacht, wer mit wem am Tisch sitzen soll. Und ich muss sagen, nachdem ich im letzten Jahr einen sehr IT-lastigen Tisch hatte, war es in diesem Jahr eine nette Mischung.

Der ohnehin interessantere und wichtigere Teil des Abends fand erst nach dem Essen statt - die Party. Bis 03.30 Uhr wurde getanzt, getrunken und ge....

Ein Schelm wer an dieser Stelle Schlechtes denkt. Nur soviel, es war ein schönes Fest. Und nach nur 3 Stunden Schlaf steht für mich fest, dass heute ein Tag ist an dem es sehr ruhig zugehen wird.

2007-12-17

Schon was von der Nagarmothawurzel gehört?

Keine Ahnung was mich am Samstag geritten hat - auf alle Fälle habe ich es getan. Zusammen mit meinem Bruder war ich in der Stadt unterwegs um einen Teil der Wunschlisten zu besorgen. Und das obwohl ich Alles online besorgen wollte. Tja, selbst Schuld mit himmlischer Jahreszeit hatte dieses Erlebnis absolut Nichts zu tun - eher mit einem Höllentrip.

Aber eine gute Sache hatte dieser Höllentrip. Ich habe den neuen Herrenduft von Tom Ford entdeckt, ein wirklich ungewöhnlicher Duft (Inhalt z.B. Nagarmothawurzel) von einem genialen Designer und coolem Typen. Der Duft hat es mir echt angetan und damit habe ich neben einem Gürtel Grund No. 2 für einen Abstecher in den TOM FORD - Flagshipstore an der 5th Avenue.

Tom Ford sagt über diesen Duft: "Ich wollte einen Duft schaffen, der frisch und klassisch ist und dabei trotzdem eine moderne Wärme und Tiefgründigkeit transportiert. Ich denke, wir haben es geschafft und einen ungewöhnlichen, sehr sinnlichen Duft kreiert."

2007-12-15

Der Storch dreht um!

Minuten werden zu Stunden, Stunden zu Monaten und Wochen zu Jahren ... sicherlich kann jeder dieses Gefühl nachempfinden - gerade wenn man auf Etwas wartet ist es gern genommen. Bei mir stand dieses Gefühl in den letzten 14 Tagen jeden Tag auf dem Plan.

Die letzten beiden Wochen musste ich mich aufgrund eines - nennen wir es mal - Missgeschicks mit dem Gedanken auseinandersetzen, bald nicht mehr nur die Verantwortung für mich tragen zu müssen. Und damit meine ich nicht meinen Kater oder gar ein zweites Haustier.

In der letzten Woche habe ich mir sogar die von uns Männern gefürchtete "Düsseldorfer Tabelle" angeschaut und damit meine Unsicherheit noch genährt. Wenn man plötzlich die Verantwortung für einen Zwerg übernehmen muss stellt daß das Leben ohne Frage ziemlich auf den Kopf.

Aber zum Glück ist das erstmal noch Zukunftsmusik. Gestern Nachmittag kamen die sehnlichst erhofften Worte per SMS.

Der Storch ist erstmal wieder umgedreht! Und ich kann mein Leben so weiter leben wie ich will. Und sollte ich das Bedürfnis nach einem Zwerg haben, dann möchte ich es schon gerne planen und vor allem mir die Frau auch bewusst aussuchen.



2007-12-13

NEW YORK, ich komme !!!

Ich hab es getan - der Countdown läuft. In genau vier Wochen steige ich um diese Zeit am Münchner Flughafen in eine Maschine der United, die mich dann direkt in die Stadt der Städte bringen wird.

Eine ganze Woche werde ich dort sein und mich den Reizen der Stadt aussetzen. Neben Kultur wird natürlich Shoppen eines der Hauptthemen für diese Woche sein. Natürlich wäre es schöner gewesen noch vor Weihnachten rüber zu fliegen aber erstens war so kurzfristig Nichts mehr zu bekommen was im vernünftigen Preis- / Leistungsverhältnis steht und außerdem ist im Januar "Sales". Im Zweifel sind mir hohe Rabatte wichtiger als Weihnachtsfeeling - das kriege ich zuhause auch hin.

Ach, Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich darauf freue nach knapp 3 Jahren wieder dort zu sein.


2007-12-12

Bei Anruf SEX !!!

Jeder kennt sie - die Spots, mit denen die Sender nachts ihre Werbeblöcke füllen. Darin streicheln sich Frauen über den Bauch und fordern in übertriebenem lasziven Ton auf sie anzurufen.

Gefragt habe ich mich schon immer wer dort anruft. Heute hatte ich einen Termin mit einem dieser Anbieter, um die Verträge für RTL2 im nächsten Jahr zu fixieren. Die passende Gelegenheit sich die Antworten zu holen. Man darf dieses Geschäft echt nicht unterschätzen und glaubt mir, es ist wirklich eine Geschäft. Schnell schleicht sich ein Schmunzeln auf´s Gesicht wenn man von durchschnittlichen Haltedauern der Telefonate spricht oder die Entwicklungen der Trends dargelegt bekommt - im Moment werden die Produkte "Oma" und "Mutter mit Tochter" am besten nachgefragt - aha, nice to know.

Meine Frage nach den Anrufern konnte allerdings nicht beantwortet werden. Interessant fand ich zu hören, dass alle Dienstleister dieser Services wirklich keine Ahnung von ihrer Klientel haben. Marktforschungen in diesem Bereich sind ja auch nicht wirklich einfach. Abgesehen davon dass jeder Anrufer anonym bleiben möchte wäre es wohl wirklich extrem geschäftschädigend wenn "USCHI" oder "LOTTE" soziodemografische Daten, Einkommen und Interessen abfragen bevor es zur Sache geht.

Außer Zweifel steht jedoch, dass die Anrufer im Schnitt über 40 Jahre sind. Die junge Generation weiß das Internet für diese Zwecke zu nutzen. So stochert also wirklich eine komplette Branche im Dunkeln und hofft darauf ,den einen oder anderen Anrufer zu motivieren.

Ach ja, und an dem Klischee der bügelnden Hausfrau die mit Stöhnen ihre Haushaltskasse aufbessert ist definitiv was dran.



2007-12-11

Sie ist da - Paris Hilton in Berlin !

Heute Abend war es soweit, Paris Hilton ist in Berlin angekommen und hat - wer hätte das gedacht - im HILTON eingecheckt.

Für die nächsten vier Tage haben die Redakteure sämtlicher Boulevardblätter wahrscheinlich Urlaubssperre. Immerhin darf man gespannt sein was Paris Hilton neben ihren Presse- und Promotionterminen sonst noch so anstellen wird.

In der aktuellen Ausgabe der Vanity Fair ist eine gelungene Fotostrecke mit Paris. Man kann über Paris sagen was man will, Eines beherrscht sie wirklich - die Selbstinszenierung.

Hier ein kleine Vorgeschmack auf die Fotostrecke von Tony Duran und Vanity Fair.



2007-12-10

Erzähl´s der Straße !!!

Ich traue mich zu sagen, dass jeder irgendwelche Dinge in seinem Leben hat die er macht, besitzt oder lebt, die von anderen Menschen nicht als richtig empfunden werden.

Vielleicht tun Einem diese Dinge noch nicht einmal gut bzw. andere Alternativen wären deutlich besser für Einen. Aber die "Gegner" können sich um Kopf und Kragen reden und noch so stichfeste Argumente an den Tag bringen. Sie werden keine Chance haben eine Änderung herbei zu führen. Im Gegenteil sind sie nicht feinfühlig genug und übetreten mit ihren Gegenargumenten die Grenze stehen sie schnell vor einer imaginären Wand.

Reaktionen wie: "Erzähl´s der Straße" sind dann keine Seltenheit und ein eindeutiges Zeichen dafür dass man vor der Wand steht. Eigentlich ein einfaches Prinzip, könnte man denken: Gehen / Wand / UMDREHEN !!!!

Es gibt nur immer wieder Menschen, die diese Wand nicht akzeptieren oder meinen die Abrissbirne sein zu müssen. Aber mal ganz ehrlich hat nicht jeder ein Thema in sich bei welchem er sich hinter einer mehr oder weniger dicken Mauer versteckt?

Schlimm wird es wenn man sich hinter zu vielen Wänden verkriecht ... dann kann man nur hoffen, dass die Wände zumindest eine Fenster haben aus welchem man die Außenwelt nicht aus dem Auge verliert.



2007-12-09

Musik liegt in der Luft!

Auch wenn Weihnachten vor der Tür steht soll es vorkommen das man nicht jeden Tag Weihnachtslieder hören möchte. Als Alternative habe ich eine kleine Playlist zusammengestellt. Dabei habe ich versucht, mit einer interessanten Mischung einen etwas ruhigeren Ton zu treffen - allerdings eben ohne "holy night" und co.

  1. Stark (Ich+Ich)

  2. You know I´m no good (Amy Winehouse)

  3. Lost (Michael Bublé)

  4. Poetry Man (Queen Latifah)

  5. What you don´t know (Monrose)

  6. Dreams (Gabrielle)

  7. Soulmate (Natasha Bedingfield)

  8. Hate that I love you (Rihanna)

  9. No One (Alicia Keys)

  10. Son of a Preacher Man (Sarah Connor)

  11. Oh mother (Christina Aguilera)

  12. Hide & Seek (Sasha)

  13. Baby Love (Nicole Scherzinger)

  14. I got it from my Mama (will.i.am)

  15. Stronger (Kayne West feat. Daft Punk)


2007-12-08

Körper oder Geist?

Mit einem starken Geist kann ein schwacher Körper bezwungen oder gestärkt werden. Wenn der Glaube Berge versetzen und die Liebe Alles möglich macht, warum sollte dann dieser Spruch nicht auch zutreffen.

Während der letzten Woche musste ich jedoch lernen, dass nicht alle Volksweisheiten stimmen. So hat mir mein Körper einige Male ganz klar ein Signal gegeben das ich einen Gang zurück schalten soll. Da diese Signale immer mit Situationen verbunden waren die ich nicht unbedingt erlebt haben muss, habe ich daraus gelernt und werde versuchen, Etwas zu ändern.

Okay, "Daraus gelernt" ist wohl an dieser Stelle zu voreilig gesprochen. Sagen wir mal so, ich habe die Signale verstanden und kapiert dass mir ein noch so starker Geist nicht viel hilft wenn der Körper einfach abschaltet.

Also habe ich beschlossen wieder etwas mehr auf meinen Körper zu achten und dafür zu sorgen, dass in meinem Kalender wieder mehr Zeit für MICH steht. Damit anfangen werde ich sofort - ein entspannter Abend zuhause auf dem Sofa steht auf dem Programm.



2007-12-07

Neuer Begleiter gesucht!

Als ich vor zweieinhalb Jahren das erste Mal in New York war fragte ich mich was wohl passieren würde, würde man den New Yorkern die weißen Stöpsel aus den Ohren ziehen. Irgendwie fand ich es seltsam und faszinierend gleichermaßen - egal welches Alter an Jedem fand man das obligatorische weiße Kabel. Heute ist das auch in unseren Städten ein gewohntes Bild.

Mittlerweile ist es bei mir soweit, das ich mir den Alltag ohne meinen IPod nur noch schwer vorstellen kann. Tag für Tag liefert er mir den passenden Soundtrack für jede Situation. Egal ob im Flugzeug, auf der Straße oder während des Joggens, ich habe immer die passende Musik dabei.

Da jedoch mein alter IPod Nano mit 4GB an seine Grenzen gestoßen ist habe ich mich entschlossen, mir einen neuen Begleiter anzuschaffen. Das es wieder ein IPod sein wird, steht außer Frage. Die Frage, die nun im Raum steht ist eher: "Will ich weiterhin drehen und klicken oder mit dem Finger über den Bildschirm ziehen?"

Der neue IPod touch ist wirklich ein schmuckes Teil und technisch auf dem neuesten Stand. Allerdings gibt es ihn aktuell nur mit maximal 16GB. Neben dem zeitgemäßen Design ist er mit einer sog. Wi-Fi-Funktion ausgestattet. Damit kann man überall eine drahtlose Verbindung zum Netz herstellen und somit immer und überall im ITunes-Store einkaufen. Und natürlich hat er, der Name lässt es schon erahnen, einen Touchscreen.

Der IPod classic zeichnet sich durch ein zeitloses Design und hohe Speicherkapazitäten aus. Mit einem Preis von 249,- Euro liegt er 100 Euro unter dem Preis vom IPod touch und bietet das zehnfache an Speicherkapazität. Allerdings muss man dabei auch auf die drahtlose Verbindung verzichten. Was jedoch klasse ist, es gibt ihn nun nicht mehr in der Glanzlackoptik sondern in einem gebürsteten Aluminiumgehäuse in schwarz und silber.

Nach langem Überlegen habe ich mich für das zeitlose Design und die hohe Speicherkapazität entschieden. Und Miles & More sei Dank kostet mich der Schritt in die nächste Generation noch nicht einmal einen Euro. Vielleicht sollte ich im Büro nicht erwähnen, dass ich den IPod mit Meilen bezahlt habe, sonst kommt vielleicht noch jemand auf dumme Gedanken und verrechnet den Gesamtwert der eingelösten Prämien mit meinen nächsten Gehaltsforderungen. *lach*





2007-12-06

Der goldene Kompass

Dezember, genau die richtige Jahreszeit, um einen neuen Epos á la "Herr der Ringe" auf die Leinwand zu bringen. Die Rede ist von "Der goldene Kompass".

Der Trailer und die Plakate versprechen ein gelungenes Fantasyspektakel.

Dem Regisseur Chris Weitz ist es gelungen, den Zuschauer von der ersten Minute an abzuholen und ihn in ein Paralleluniversum zu bringen. Die Umsetzung ist wirklich klasse, zahlreiche Details runden die beeindruckende Gesamtwirkung des Films ab. Allerdings bleibt trotz dieser aufwendigen Umsetzung die Geschichte etwas auf der Strecke. Immer wieder kann man Parallelen zu "Star Wars", zur "Unendliche Geschichte" und natürlich zu "Herr der Ringe" erkennen. Darüber hilft leider auch die hochkarätige Besetzung mit Nicole Kidman, Daniel Craig und Eva Green nicht hinweg.

Absolut empfehlenswert ist dieser Film für Menschen die sich gerne in fremde Welte begeben, das Prinzip Gut gegen Böse mögen, oder sich einfach mal von den technischen Möglichkeiten der Filmindustrie beeindrucken lassen wollen.

Grundlage der Story ist die Buchreihe "His dark Materials" von Philip Pullmann. Eine Trilogie um genau zu sein. Allerdings dürfte es fraglich sein ob wir Teil 2 und 3 noch zu sehen bekommen werden. Nach Narnia wäre dies nicht die erste Trilogie die nicht auf der Leinwand zu Ende erzählt wird.



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2007-12-02

Advent, Advent ein Lichtlein brennt!

An diesem Wochenende folgt wirklich eine Premiere der Anderen. Nachdem gestern der Weihnachtskalender Premiere hatte kann man bereits heute die erste Kerze am Adventkranz anzünden. Spätestens jetzt merkt man, dass der Countdown zum großen Fest seinen unaufhaltsamen Lauf nimmt.

Und wenn wir schon bei Premieren sind. Ich werde heute Nachmittag das erste Mal in diesem Jahr über einen Weihnachtsmarkt laufen. Von Stand zu Stand schlendern, mindestens eine Tasse Glühwein trinken und ein paar leckere Plätzchen essen. Hoffentlich wird es bis dahin noch etwas kälter da draußen - 8 Grad sind nicht gerade förderlich für meine Weihnachtstimmung.

2007-12-01

Ausnahmezustand in der Stadt!

Heute ist es soweit, der vorweihnachtliche Shoppingirrsinn beginnt. An den nächsten vier Wochenenden herrscht in den Innenstädten Ausnahmezustand. Dabei werden einige Menschen wieder ziellos von Laden zu Laden irren, ihren Kontostand aus den Augen verlieren und nur einen Gedanken im Kopf haben: "Wem schenke ich was zu Weihnachten?"

Anstelle sich den Kopf zu zerbrechen was jemand vielleicht braucht kann man denjenigen ja auch einfach fragen. Stimmt ich vergaß, das geht ja wieder nicht. Zu Weihnachten wird nur zu gerne ein großes Geheimnis um die Geschenke gemacht - schließlich will man überraschen. Naja, wer es mag ...

Dabei machen es einem die Traditionen doch in diesem Fall echt einfach. Der gute alte Wunschzettel erspart einem nicht nur so manches graue Haar sondern auch unnötiges Schlangestehen an der Kasse im völlig falschen Laden. Gleichzeitig hat man noch ein klein wenig Einfluss darauf was man unterm Weihnachtsbaum auspacken darf. Sich wiederholende Geschenke wie z.B. Socken und Hemden gehören damit auch endgültig der Vergangenheit an.

Meine Familie und ich lassen diesen Brauch wieder aufleben. Jedes Familienmitglied hat die Aufgabe eine Liste seiner Wünsche anzufertigen. Im Vergleich zur Kindheit werden die Listen aber nicht auf die Fensterbänke gelegt sondern per Mail an alle Familienmitglieder verschickt.

Offen gestanden bin ich gespannt wie die Absprache unter den einzelnen Mitgliedern funktioniert und wie viele Geschenke dann am 24. doppelt unter dem Weihnachtsbaum liegen werden. Wie es aussieht werde wohl auch ich mich ein klein wenig überraschen lassen müssen.



2007-11-30

"6 aus 49" und dafür 38 Millionen

Wow, morgen Abend dürfte die Lottoziehung mal wieder Traumquoten erzielen. Millionen von Menschen werden mit Ihrem Tippschein vor dem Fernseher sitzen und darauf hoffen, dass die sechs, von der Ziehungsmaschine ausgespuckten, Kugeln ihre Zahlen haben. Immerhin geht es diesen Samstag um den höchsten Lotto-Jackpot, den es in Deutschland jemals gab - 38 Millionen.

Apropos Lotto, da muss ich an dieser Stelle einfach einen Buchtipp platzieren. "Die Versuchung" von David C. Baldacci ist ein packender Thriller der Spannung von der ersten bis zur letzten Seite garantiert.

Hier eine Kurzbeschreibung:

"Seien Sie vorsichtig mit Ihren Wünschen. Sie könnten in Erfüllung gehen."
Die bildhübsche LuAnn lebt mit ihrem Töchterchen Lisa und ihrem arbeitsscheuen Lebensgefährten in einem heruntergekommenen Wohnwagen. Gefangen im Teufelskreis der Hoffnungslosigkeit, schlägt sie sich mit Gelegenheitsjobs durch — bis sie ein mysteriöses Angebot erhält: Ein Mann namens Jackson bietet ihr an, sie zur Hauptgewinnerin in der staatlichen Lotterie zu machen. Einzige Bedingung: Sie müsse genau das tun, was er ihr sage, und dürfe sich niemand anvertrauen. LuAnn akzeptiert - und gewinnt. Aber dann erkennt sie, daß das Spiel mit dem Glück in Wirklichkeit tödlicher Ernst ist ...

2007-11-29

Können Katzen platzen?

Seit nun eineinhalb Jahren teile ich meine Wohnung mit Hugo. Hugo ist ein schwarzer Kater, der eines Tages in einer Kiste vor die Haustür von Freunden gestellt wurde. Damals war er fast verhungert und bestand nur noch aus Haut und Knochen. Heute ist das ganz anders, zwischen Haut und Knochen hat sich eine Menge Fett angesammelt.

Jedes Mal wenn ich seinen Futternapf fülle stelle ich mir die Frage: "Können Katzen platzen?". Klar könnte und müsste ich ihn auf Diät setzen aber wie bitte soll ich das den hinkriegen? Was er bei mir in der Wohnung frisst kann ich ja noch kontrollieren aber was er sich draußen an Leckerbissen organisiert - tja darauf hab ich keinen Einfluss. Ich kann wohl nur hoffen, dass er demnächst eine Kätzin findet die seinen Ehrgeiz weckt weniger zu essen.

Hugo heute

Hugo in einem Jahr bei anhaltendem Hunger

2007-11-27

Tausche Schokolade gegen Zeit

Für gewöhnlich bringt mich die Lufthansa von Termin zu Termin. Für den heutigen Termin hatte ich die Wahl zwischen einer Maschine der Lufthansa um 07:05 Uhr und einer Maschine der AirBerlin um 08:15 Uhr. Beide Flüge hätten mich pünktlich nach Köln gebracht, allerdings hätte mir der Lufthansa-Flug extrem viel Zeit für eine Menge Kaffee vor dem Termin gelassen. Da mir mein Schlaf in diesem Fall wichtiger war und der Wetterbericht schlechte Straßenverhältnisse vorausgesagt hat, habe ich mich für den Flug der AirBerlin entschieden. Eine Entscheidung die mir einige Punkte für mein Erfahrungskonto verschaffen sollte.

Am Flughafen angekommen konnte ich schnell feststellen, warum all meine Kollegen und ich die Lufthansa bevorzugen. Da vornherein geplant war, dass mich die Lufthansa wieder nach München bringt habe ich meinen Wagen im lh-terminal-nahen Parkhaus abgestellt. Tja, erster Erfahrungspunkt - der Weg von diesem Parkhaus zum AirBerlin-Counter gleicht einer kleinen Marathonstrecke - einmal quer durch den Flughafen.

Endlich am QuickCheckIn-Automaten angekommen ziehe ich mir meine Bordkarte und stelle dabei fest, dass ein Mittelplatz in der vorletzten Reihe für mich reserviert ist - den Platz zu wechseln war nicht mehr möglich. Zweiter Erfahrungspunkt bei der Lufthansa wird über meine Miles&More-Karte immer ein Gangplatz reserviert.

Mit meinem BoardingPass in der Hand machte ich mich nun also auf den Weg zur Sicherheitskontrolle. Und da stand ich dann erstmal ... geschlagene 30 Minuten hat es gedauert, bis ich endlich meine Tasche aufs Band stellen konnte. In diesen 30 Minuten glich mein Gemütszustand einem Wasserkessel der sich der 100Grad-Grenze nähert. Erfahrungspunkt Nummer 3, mit AirBerlin reisen eine Menge Touristen und die wissen eben nicht dass man keine Flüssigkeiten mitnehmen darf, dass die Gürtelschnalle gerne mal piept und dass man nicht mit Hosentaschen voll Kleingeld fliegen sollte.

Abgesehen davon, dass ich die Uniformen der AirBerlin-Crew sehr seltsam finde - Jette Joop mag es mir verzeihen - und dass der Snack nicht immer ganz einfach zu essen ist, in meinem Fall war das lauwarmen "Laugenstangerl" mit der Serviette verwachsen, habe ich eine Sache über mich gelernt:

Mittlerweile ist mir meine Zeit wichtiger als ein Schokoladenherz welches ich während des Flugs bekomme.

2007-11-25

Löwenlaune

Der Löwe - auch bekannt als König der Tiere. Wenn er brüllt ist in der Steppe Ruhe und kein Tier traut sich, auch nur laut zu atmen. Nun gibt es Löwen ja nicht nur in der freien Natur oder im Zoo, auch in der Astrologie haben sie ihren Platz als Sternzeichen gefunden. Ich selbst bin einer von ihnen. An dieser Stelle muss ich mal die Lanze für unsere "Löwenlaunen" brechen.

Wie Löwen nun mal so sind, leben wir all unsere Launen extrem aus - inklusive der Schlechten. Gerne ziehen wir uns bei schlechter Laune zurück. Wird dieser Rückzug dann nicht akzeptiert, kommentiert oder gar ignoriert kommt es schon einmal vor, dass wir brüllen und verletzende Worte einsetzen. Ob das moralisch richtig ist sei dahin gestellt. Durch den Rückzug signalisiert man deutlich, dass man im Augenblick keine sozialen Kontakte sucht. Man könnte darum auch sagen jeder Kontaktversucht geht auf eigenes Risiko.

Es gibt immer wieder Menschen, die denken sich darüber hinweg setzen zu müssen und einem mit ihrer unerträglich guten Laune auf den Pelz rücken. "Brüllt" man und wendet sich ab sind sie verletzt, verstört oder wütend. Aber wenn in dieser Situation jemand den Grund hat wütend zu sein, dann wohl der Löwe der sich zurück gezogen hat - immerhin wurde sein Rückzug ignoriert. Wir Löwen haben keinesfalls Spaß daran, auf den Gefühlen anderer Menschen rum zu trampeln und damit wir das nicht ungewollt tun müssen, hier eine kleine Anleitung für den Umgang mit uns:

  1. Ignoriere niemals die Laune!
  2. Schiebe die Schuld nicht zurück wenn Du dich über die Laune hinweggesetzt hast und die Reaktion darauf nicht verkraftest!
  3. Versuche nie einen Löwen als einfachen Menschen zu sehen - wird sind eben eigen und etwas schwierig.

2007-11-24

Thanksgiving in New York

Ich habe heute einen sehr interessanten Artikel zum Thema "Thanksgiving" gelesen. Am 22.11.07 - dem vierten Donnerstag im November - feierte Amerika traditionell Thanksgiving.

Nach der "Macy´s Thanksgiving Parade" kehrt an diesem Tag selbst in New York Ruhe ein und die Stadt die niemals schläft, verfällt in ein Nickerchen - ab 18.00 Uhr ist die Stadt wie leergefegt. Das liegt wohl daran, dass Thanksgiving kein Feiertag ist, der mit einer Religion in Verbindung gebracht wird. Dadurch können alle Nationen und Religionen diesen Tag im Kreise ihrer Lieben feiern.

In New York gibt es ca. 1,3 Mio. Obdachlose welchen an diesem Tag auch besonders geholfen wird. Die Menschen zeigen sich großzügig und versorgen und unterstützen die öffentlichen Suppenküchen und Wohnheime mit Essen. Eine Zahl die man sich vielleicht schwer vorstellen kann. Wenn man überlegt, dass in München ca. 1,342 Mio. Menschen leben bekommt man ein Bild dieser Dimension.

Für New York ist dieser Tag die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Den darauffolgenden Tag nennen die New Yorker den "Black Friday". An diesem Tag wird um 05.00 Uhr morgens der offizielle Weihnachtseinkaufsmarathon eingeläutet und dann gibt es nur noch ein Motto: "Shoppen bis zum umfallen".

2007-11-22

Victoria´s Engel sind überall !!!

Sobald ich etwas Zeit an einem Flughafen habe führt mich mein Weg unter anderem in den Bookstore. Nur ein kurzer Blick genügt und man sieht auf den Titelblättern der Zeitschriften und Magazine was die Welt bewegt.

Heute hat den Preis für das "Thema der Woche" eindeutig "Victoria´s Secret" verdient. Mit der, erst kürzlich stattgefundenen, Show sind Victoria´s Engel fast überall. Was soll ich noch sagen ... die Engel haben mich heute förmlich verfolgt: Am Flughafen, im Flugzeug (leider nur in der Zeitung) und gerade eben noch in meinem Wohnzimmer - ja, leider auch nur im TV.

Grund genug, hier ein paar Eindrücke online zu stellen.

Diese Zwei standen zwar nicht auf dem Laufteg, gehen aber auch als Engel durch interessante Mischung - verzweifelte Hausfrau und Heldin - Eva Longoria und Hayen Panettiere.

Alle Bilder sind von Wire Image und unter anderem auf http://www.bunte.de/ zu finden.

2007-11-21

Mal wieder "Lotto-Fieber"

In unregelmäßigen Abständen schwappt es über´s Land - das "Lotto-Fieber".

Auch ich hab mich dieses Mal anstecken lassen und stelle mein Glück auf die Probe. Sechs, mir wichtige, Zahlen habe ich in ein Kästchen gepackt. Auf Spiel 77 und Super6 verzichte ebenso wie darauf die restlichen Kästchen auszufüllen. Wenn es Fortuna mit mir wirklich gut meint und mich beschenken will, dann kann/wird sie es auch mit einem Kästchen tun.

Aber ich finde es immer wieder interessant zu sehen, wie die Menschen völlig austicken wenn der Jackpot in den zweistelligen Millionenbereich gewachsen ist, da werden Lottoscheine im Wert von 150,- Euro und mehr abgegeben .... für mich ein Rätsel. Meistens sehen die Spieler solcher Scheine so aus, dass man ihnen nahelegen möchte den Spieleinsatz doch lieber in ein Stück Seife oder eine neue Jeans zu investieren. Wahrscheinlich muss das so sein, sonst könnte so manche Zeitung keine Story wie "Vom Bettler zum Millionär" bringen.

Mit Sicherheit ist dieser Eintrag jetzt zu boshaft, als das mich das Glück dafür belohnen wird. Aber wer weiß - Wunder gibt es immer wieder.

Ein Abend in der "BMW Welt"

Mittlerweile neigt sich der November dem Ende zu und damit sind wir in einer Jahreszeit angekommen, in welcher sich traditionell ein Weihnachtsessen an das Andere reiht. Mein persönlicher Saisonauftakt war gestern Abend.

Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen meiner Abteilung trafen wir uns zu einem "Vorweihnachtsessen" in der neueröffneten BMW-Welt. Die Architektur des Gebäudes ist absolut beeindruckend - eine geniale Konstruktion aus Glas, Stahl und Beton. Wenn man etwas für diese puristische Bauweise übrig hat lohnt sich ein Besuch auf alle Fälle. Hinzu kommen noch eine Menge schöner Autos - die ideale Mischung.

Wenn man zum gestrigen Abend noch etwas anmerken kann dann eigentlich nur, dass die Atmosphäre in dem Restaurant etwas kühl war. Durch die offene Konstruktion des Gebäudes erinnerte das Restaurant mehr an eine Flughafen-Lounge als an ein Spitzenrestaurant. Da half es auch nicht, dass der Service und das Essen waren ausgezeichnet waren.

2007-11-18

"Unsichtbar - Zwischen zwei Welten" - DVD-Tipp

Heute gibt es mal wieder einen DVD-Tipp. Nach den letzten Filmen, welche alle eine glatte 1 von mir bekommen haben gibt es heute einen Film, welcher eher mit einer 3 bewertet ist. Leider verspricht der Trailer mehr als der Film letztendlich halten kann, die Rede ist von "Unsichtbar - Zwischen zwei Welten".

Hier eine kurze Inhaltsangabe des Films:

Der Streber Nicklas hat in der Schule kein leichte Leben. Eines Tages wird er von der Clique seiner Klassenkameradin Annelie zusammengeschlagen und leblos im Wald vergraben. Als er am nächsten Tag in die Schule kommt, scheint ihn niemand mehr wahrzunehmen. Erst nach und nach begreift Nicklas, dass er tot ist und erst aus seinem Zwischenzustand befreit wird, wenn sein Körper im Wald gefunden wird. Dazu ist er allerdings ausgerechnet auf die Hilfe von Annelie angewiesen.

Und hier der Trailer:


video

2007-11-17

Land der "Burger-Bürger"

Gestern fand ich in der "WELT KOMPAKT" den Beweis dafür, dass nicht nur für mich das Sehen eines Fastfood-Restaurants dem Ruf der Sirenen in Odysseus-Geschichten gleichkommt.
Wie der Artikel beschreibt, ziehen wir Deutschen den Burger immer mehr der Hausmannskost vor.

WELT KOMPAKT vom 16.11.2007

2007-11-16

"All doors in flight!"

"All doors in flight!"; wenn dieser Satz aus den Lautsprechern einer Flugzeugkabine klingt, ist klar das man gleich den festen Boden unter den Füßen aufgibt. Vorausgesetzt man leider nicht unter Flugangst, ist das spätestens der Moment in dem man sich entspannt in den Sitz fallen lässt um ein wenig zu träumen, ein spannendes Buch zu lesen oder vielleicht den bevorstehenden Termin vorzubereiten.

Gestern zum Beispiel, als ich von Düsseldorf zurück nach München geflogen bin stieg ich voller Vorfreude auf einen entspannten Flug in die Maschine.

Während sich die Passagiere vor mir bemühen, ihre ohnehin zu großen Gepäckstücke in die Staufächer zu hieven lasse ich meinen Blick über die bereits sitzenden Mitreisenden schweifen. Von der eleganten Dame, über den zerstreuten Professor bis hin zum kleinen Kind hatte diese Maschine wirklich jedes Klischee zu bedienen - inklusive der dicken Frau, die bestimmt lieber zwei Plätze für sich hätte und darauf hofft, dass der Platz neben ihr frei bleibt damit sie ihrem Körper den notwendigen Platz bieten kann.

Ein kurzer Blick auf meinen Boarding Pass bestätigte die plötzlich in mir aufsteigende Befürchtung - ich sitze neben der Dicken. Da ich absolut kein Interesse daran hatte dieser Frau körperlich näher kommen zu müssen als irgendwie notwendig bat ich sie, ihre Armlehne nach unten zu klappen. Diese Bitte wurde mit einem bösen Blick und einem tiefen Grummeln quittiert. Gleichzeitig versuchte sie die eben verlorene Platzfreiheit durch eine andere Fußstellung wieder auszugleichen. Ergo, ihre Schenkel pressten sich in meinen Sitzbereich was mich dazu veranlasste, die Beine in Richtung Gang zu drehen. Das wiederum kollidierte mit dem Servicewagen der Stewardess.

Nachdem ich mir eingeredet habe, es hätte schlimmer kommen können - nämlich dann wenn ich den Mittelplatz zwischen zwei solcher Dicken hätte - habe ich meine Vanity Fair aus der Tasche geholt.

Natürlich las meine Sitznachbarin fleißig mit, da konnte sie auch die Erkenntnis eines Artikels, dass dicke Frauen mit einem höheren Krebsrisiko leben, nicht abschrecken. Was dieser Artikel nicht schaffte, erledigte das Interview mit Tim Mälzer. In der aktuellen Ausgabe erzählt Tim Mälzer von seiner Erfahrung mit Kochshows. Eine der Überschriften des Artikels war: "Kochshows sind Entertainment und natürlich auch Ersatzbefriedigung: Zugucken macht auch satt!".

Irgendwie fand ich es total witzig, dass ich diesen Artikeln gerade an diesem Tag neben einer Dicken lese. Sie hatte nach diesem Satz auf alle Fälle keine Lust mehr weiter zu lesen, drehte sich in Richtung des anderen Fluggastes und die Zeitschrift gehörte wieder mir. Mehr Platz hatte ich zwar immer noch nicht aber zumindest kam nun die Luft an meinem Hals nur noch aus der Düse über mir.

2007-11-15

1:0 für "Bauchgefühle"

"Mittlerweile ist es schon wieder vier Wochen her, dass ich die Abschlussklausuren für mein Studium geschrieben habe. Eigentlich wird es jetzt Zeit für die Ergebnisse der Erstkorrektur"; mit diesen Gedanken bin ich heute Morgen aufgewacht.

Prompt war es dann auch soweit - heute fand ich einen Umschlag der Akademie in meinem Briefkasten.

Als ich das Kuvert sah war von dem guten Bauchgefühl, mit welchem ich seinerzeit die Prüfung verlassen habe, nichts mehr zu spüren. Tief durchatmen, Augen schließen und Umschlag aufreißen ... kurze knappe Anweisungen gab mir mein Kopf, genauso führte ich sie auch aus.

Beim Lesen des Schreiben meldet sich mein Bauchgefühl mit einem Schlag zurück:

Notenschnitt: 1,8

Damit ist größte und wichtigste Teil der Prüfung geschafft. Und das trotz Job und sonstigen Ablenkungen des Lebens - ich kann es noch gar nicht richtig glauben.

2007-11-14

Experiment "abgeben und vertrauen"

An dieser Stelle ist es wohl mal an der Zeit für ein Geständnis:

Mein Name ist Ralph und ich bin ein Kontrollfreak. Zugegeben, ich hab gerne die Kontrolle aber wer hat das den nicht! Umso schlimmer ist die Erkenntnis, welche ich seit der Beförderung im Oktober fast täglich machen muss - nämlich die, dass ich nicht mehr Alles selbst machen kann, Dinge abgeben muss und was am schlimmsten für mich ist - mich auf Andere verlassen muss.

Aber da ich ja lernwillig bin habe ich beschlossen, mich auf das Experiment "abgeben und vertrauen" einzulassen.

Experimente zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie nicht immer auf Anhieb funktionieren und die gewünschten Ergebnisse liefern. Natürlich kann ich die Rahmenparameter des Experiments bestimmen aber was das Resultat angeht muss ich mich überraschen lassen oder auf Prognosen Anderer vertrauen. Für mich als - okay nennen wir es noch einmal - Kontrollfreak ist es verdammt schwierig sich darauf einzulassen.

Ein gescheitertes Experiment kann ja aber auch bedeuten, dass jemand einen Fehler gemacht hat und um das auszuschließen muss man kontrollieren. Allerdings stellt man mit dieser Kontrolle gleichzeitig wieder das Vertrauen in Frage. Und genau das ist wohl der Grund warum dieses Experiment "abgeben UND vertrauen" heißt.

Egal wie ich es drehe und wende, einfach wird dieses Experiment für mich auf keinen Fall aber so what - ich kann nur daraus lernen.

2007-11-13

Eiskalter Engel mal ganz heiß !!!

Jahrelang jagte sie als Buffy den Vampiren hinterher, dann wurde es still um sie.

Als Kathryn in "Eiskalte Engel" hat Sie bewiesen, dass die Rolle als Biest auch zu ihr passt. Ein absolut genialer Film wie ich finde. Sarah Michelle Gellar ist für mich ganz klar eine Frau die in den Club "Schönste Frauen dieser Erde" gehört.

Wie es scheint, gefällt sie sich in der Rolle als Vamp - zumindest hat sie für das aktuelle Shooting der Maxim wieder in diese Themenschublade gegriffen.

2007-11-12

Die Größe ist doch wichtig !!!

"Auf die Größe kommt es an !!!" Ein oftmals gehörter Satz den ich seit heute Morgen mehr den je bestätigen kann. Bis mein bestellter Wagen vom Band rollt, komme ich in den Genuss einen Mietwagen zu fahren - ein VW Golf der neuen Generation.

Soweit so gut - wäre es Sommer. Tja, nur leider steht der Winter vor der Tür und Väterchen Frost schlug gestern Nacht kräftig zu. Als ich heute Morgen zum Parkplatz kam fand ich den Wagen mit vereisten Scheiben vor, darauf wartend bewegt zu werden.

Nachdem ich festgestellt hatte dass ich keinen Eiskratzer im Wagen habe, habe ich mich mit einer CD-Hülle daran gemacht, die Scheibe vom Eis zu befreien. Als ob das für einen MONTAG-Morgen nicht schon mühsam genug wäre musste ich dabei feststellen, dass die Mitte der Frontscheibe zu einem mir unerreichbaren Gebiet zählte. Kurz und knapp - ich war zu klein mir freie Sicht zu verschaffen.

Bei geöffneter Tür auf den Einstieg zu steigen um sich größer zu machen als man ist kam für mich nicht in Frage - "Hallo, wir sprechen hier von einem VW Golf und nicht von einem LKW!"

Vielleicht sollte ich zukünftig die Autos nicht mehr Probefahren sondern die Frontscheiben Probekratzen.